Am Mittwoch, den 9. April 2025 feierte Bischof Olaf Koch mit der Kirchengemeinde Hamm den Abendgottesdienst. Hierzu war auch die Kirchengemeinde Hamm-Werries eingeladen.
Das Bibelwort, das Bischof Olaf Koch an diesem Mittwochabend als Grundlage für den Gottesdienst verwendete, steht im Brief an die Römer 5,1: „Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.“
Keiner soll vergessen sein
Im Eingangsgebet gedachte der Bischof besonders der Geschwister, die an diesem Abend den Gottesdienst nicht besuchen konnten. So war sofort eine schöne Verbindung zu ihnen hergestellt – und es wurde wieder deutlich: Keiner ist vergessen! Jeder soll spüren, dass Gott ihn persönlich liebt!
Weise mir, Herr, deinen Weg
Der Chor sang zum Gottesdienstbeginn das Lied „Herr, sei mir gnädig“. Dort heißt es im weiteren Verlauf: „Weise mir, Herr, deinen Weg.“ Bezugnehmend auf diesen Liedtext sprach Bischof Koch davon, dass bestimmt jeder Mensch seine ganz persönlichen Pläne, Wege und Ziele verfolgt. Es besteht dabei oft eine Diskrepanz zu dem, was Gott mit einem Menschen vorhat.
Es fällt nicht immer leicht zu sagen: “Herr, weise mir deinen Weg!“ Das sollte aber immer mehr zur ernsthaften Bitte werden, weil es ja auch zum „christlichen Grundwissen“ gehört, dass Gottes Wege immer gut sind – und schließlich zur ewigen Gemeinschaft mit Gott führen.
Gerechtigkeit nur durch Glauben
Auch beim Thema „Gerechtigkeit“ gibt es unterschiedliche Ansichten zwischen Gott und Mensch. Das Verständnis von Gerechtigkeit ist bei uns Menschen geprägt durch Kultur, Herkunft – und eben auch schlicht durch unser „Mensch-sein“. Wir können vor Gott nur durch unseren Glauben an ihn und das Opfer Jesu Christi Gerechtigkeit erlangen.
Selbst Abraham, so lesen wir in der Heiligen Schrift, hatte manchmal Probleme mit dem Glauben: Als er die Verheißung von Gott bekam, dass er mit seiner Frau Sarah im hohen Alter noch ein Kind bekommen sollte, war das für ihn zunächst nicht vorstellbar – Sarah lachte sogar darüber! Aber letztendlich wurde Abraham, trotz seines anfänglichen Zweifels zu einem Vorbild im Glauben.
Für uns mag das tröstlich sein. Glaube ist ein Entwicklungsprozess.
Unsere Beziehung zu Gott pflegen
Im Leben eines jeden Menschen spielen Beziehungen eine sehr wichtige Rolle. Dabei kann es sich um Partnerschaften, Freundschaften oder auch weitreichende Verbindungen handeln. Als „Netzwerk“ wird das heute oft bezeichnet. Mit diesem Netzwerk ist es möglich, in vielen Fragen oder Problemen immer jemanden zu finden, der entsprechend unterstützen kann.
Solche Beziehungen oder Netzwerke müssen gepflegt werden.
Wie ist unsere Beziehung zu Gott – und wie pflegen wir sie?
- suchen wir immer die Nähe zu Gott?
- werden wir im göttlichen Willen offenbar?
- hat der Besuch der Gottesdienste hohe Priorität?
- wenden wir uns dem Nächsten zu?
Abendmahl als Gemeinschaftsmahl
Bezirksältester Ralf Ermisch bereitete in seinem Predigtbeitrag auf das Heilige Abendmahl vor:
Er erinnerte an die Stiftung des heiligen Abendmals durch Jesus Christus im Kreis seiner Jünger. Jesus nahm den Kelch, segnete ihn, gab ihn dem ersten Jünger und sagte: „Jetzt trinkt alle daraus!“ So gab der erste Jünger den Kelch an den zweiten weiter – und so fort, bis alle daraus getrunken hatten.
Dies ist ein schönes Bild auch für uns und macht deutlich: Das Heilige Abendmahl ist ein Gemeinschaftsmahl. Die Gnade und Zuwendung, die Gott einem Menschen persönlich schenkt, gilt genauso für den Nächsten.“
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