Einen schönen, bedeutsamen und freudigen Sonntag erlebte die Kirchengemeinde Hamm am zweiten Advent mit der sakramentalen Taufhandlung des kleinen Elia Klingel. Mit den Eltern freuten sich die Festgottesdienstbesucher über den jüngsten Gemeindezuwachs.
Im 2. Adventsgottesdienst, der vom Gemeindevorsteher, Priester Carsten Neubacher, gefeiert wurde, lag der Schwerpunkt der Predigt auf der Verheißung, die Maria vom Engel Gabriel empfangen hatte.
Maria als Vorbild
Die junge Maria hatte damals vom Engel eine unglaubliche Verheißung erhalten: Nämlich, dass sie den Erlöser der Welt, Jesus Christus, gebären sollte – und das allein bewirkt durch den Heiligen Geist! Wer von den heutigen Christen wäre imstande gewesen, solch eine Botschaft gläubig und im Vertrauen zu Gott zu erfassen? Maria konnte das!
Nur christlich oder Christ?
Ein weiterer Gedankenanstoß aus diesem Gottesdienst: Christen gibt es viele, ebenso gibt es Lebenseinstellungen mit gewissen christlichen Elementen. Aber was zeichnet einen echten Christen aus? Ein Christ nach dem Vorbild Jesu vertraut Gott – auch wenn das, was Gott lehrt, zum aktuellen Zeitpunkt kaum vorstellbar ist, wie die Wiederkunft von Jesus Christus.
Die feste Überzeugung, „Unser Herr kommt!“, ist in einem echten Christen fest verankert, lautete die wichtige Botschaft des Gottesdienstes.
Taufe
Dann brachten die beiden Eltern, Katia und Daniel Klingel, ihren kleinen Täufling, Elia, vor den Altar. Priester Neubacher wies in seiner Ansprache speziell darauf hin, dass die Taufhandlung zwar von einem Menschen durchgeführt wird, aber allein durch Gott gewirkt ist!
Elia ist ein Geschenk Gottes, welches von den Eltern angenommen, gepflegt und bewahrt werden soll. Er soll sich in der Familie und der Gemeinde wohl fühlen. Das Wichtigste ist, dass Gott durch den Bund der Taufe Elia die Zusage gibt: „Ich habe dich lieb! Du gehörst ab jetzt zu mir!“ Gott kann mehr lieben als Menschen dazu imstande sind.
Beim Namen „Elia“ drängt es sich förmlich auf - so Priester Neubacher - auf das Wirken des bekannten Propheten Elia in der Heiligen Schrift zu schauen. In 1. Könige 19, 10 lesen wir: „Ich habe geeifert für den Herrn, den Gott Zebaoth.“ Dieser Ausspruch des Propheten Elia möge ein Wegbegleiter für den Täufling sein: „Ich möchte für meinen Gott eifern!“.
Nach dem Gottesdienst übermittelten die Gottesdienstbesucher den glücklichen Taufeltern ihre Glück- und Segenswünsche.
30. Dezember 2024
Text:
Norbert Pompe,
Redaktion Bezirk
Fotos:
Norbert Pompe
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
