Die beiden Konfirmandinnen Leonie Florine Lepke und Elina Hosseinpour standen am 3. Mai 2026 im Mittelpunkt des Konfirmationsgottesdienstes in der Gemeinde Hamm, den Bezirksältester Ralf Ermisch mit ihnen, ihren Eltern und der Kirchengemeinde Hamm feierte.
„Eine starke und schöne Gemeinde umgibt euch heute an eurem Festtag“, so sprach der Bezirksälteste die beiden Konfirmandinnen zu Beginn des Gottesdienstes an.
Es ist eine mutige Entscheidung, sich für Jesus Christus, die göttlichen Wertmaßstäbe und zum neuapostolischen Glauben zu bekennen. Das bedeutet, das Böse zu meiden und Gott treu zu sein, ergänzte der Bezirksälteste.
Ist Jesus für dich tot oder lebendig?
„Es gibt grundsätzlich zwei unterschiedliche Qualitäten, wenn man sich für Jesus Christus entscheidet“, so fuhr der Bezirksälteste fort, "entweder gedenkt man lediglich an den historischen, verstorbenen Jesus, der damals als Religionsstifter auftrat, oder man lebt heute mit dem lebendigen Jesus, und das verändert ein ganzes Leben! Dadurch bekommt das Leben als Christ eine ganz andere Qualität, einen tiefen Sinn, der über das Hier und Heute weit hinausgeht."
„Du bist nicht eine Nummer oder eine Laune der Natur, sondern dein Leben ist eine bewusste Entscheidung Gottes.“ Ja, Gott möchte Gemeinschaft mit einem jeden Menschen haben.
Jesus Christus bekennen
Dann wurde das diesem Gottesdienst zugrunde liegende Bibelwort in den Mittelpunkt gestellt: „Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel.“ (Matt. 10,32).
Bezirksältester Ermisch erzählte eine Begebenheit, die sich auf der Afrikareise eines Apostels ereignete: In einem Bus, der auf unwegsamen Gelände unterwegs war, musste sich ein kleines Kind plötzlich übergeben – und die Mutter, weitere Fahrgäste und der reisende Apostel haben „die volle Ladung“ auf ihre Kleidung abbekommen! Einer der Fahrgäste beobachtete, wie der Apostel ein Tuch zunächst den anderen Fahrgästen zur Reinigung ihrer Kleidung reichte, bevor er sich dann um die Reinigung seiner eigenen Kleidung kümmerte. Davon war dieser Fahrgast so beeindruckt, dass sich daraus ein Gespräch mit dem Apostel entwickelte und er gefragt wurde: „Wer bist du?“ Ein gelebtes Bekenntnis zu den Wertmaßstäben Jesu Christi! Was sind gelebte Wertmaßstäbe Jesu Christi: Ein offenes Ohr für den anderen, ein Wort der Zuneigung, der Wertschätzung.
Was glaubst Du?
Nach dem Lied des Chores „Ich glaub‘ an Jesus Christus“ folgte der Predigtbeitrag des Gemeindevorstehers, Priester Carsten Neubacher. Er ging auf das vorausgegangene Lied des Chores ein, in dem wir Christen uns zu Gott, dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist bekennen – „und das ist nicht nur einfach ein Glaubensgrundsatz, sondern ein Bekenntnis“, so der Gemeindevorsteher. Er führte ein Zitat des bekannten Gründers des Automobilherstellers, Henry Ford, an: „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ Es soll nicht bei dem Konfirmationsbekenntnis bleiben, sondern es soll eine geistliche Weiterentwicklung stattfinden. Daran kann man sehen, dass der Glaube lebt.
Nach dem Vorlesen des Briefes des Stammapostels, der speziell an die Konfirmanden gerichtet ist, spendete der Bezirksälteste Ermisch den Konfirmandinnen nach einer kurzen Ansprache den Konfirmationssegen.
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