Die Gemeinde Hamm erlebte am Mittwoch, den 5. Februar 2020 einen Abendgottesdienst mit besonderen Glanzlichtern. Zum einen leitete Apostel Wolfgang Schug den Gottesdienst, zum anderen fand eine Inruhesetzung statt. Darüber hinaus konnten vier Seelen das Sakrament der Heiligen Versiegelung empfangen.
Eingeladen waren die Gemeinden <Hamm-Werries und -Wiescherhöfen. Der Apostel diente dazu im Gottesdienst mit dem Bibelwort aus 3. Mose 25, 35.
Fremdlinge und Gastfreundschaft
In der Predigt führte der Apostel unter anderem aus, dass Fremdlinge in alter Zeit eine besondere Gastfreundschaft genossen. Eben diese Gastfreundschaft und Unterstützung sollte dem Mitbruder ebenfalls zuteilwerden. Dies galt nicht nur in früherer Zeit, sondern ist noch immer aktuell und somit eine Aufgabe für jeden Christen. Diese Aufgabe erfordere es auch einmal die eigenen Interessen hintenanzustellen und sich um den Nächsten zu kümmern.
In seinem letzten Predigtbeitrag bedankte sich Priester Tomkowitz bei der Kirchengemeinde für die ununterbrochen spürbare Unterstützung in den vielen Jahren seiner Amtstätigkeit und wies darauf hin, wie wohltuend er und seine Gattin diese Unterstützung wahrgenommen haben.
Heilige Versiegelung
Ein weiterer freudiger Anlass war das Sakrament der Heiligen Versiegelung, welches im Abendgottesdienst vier jungen Glaubensgeschwistern von Apostel Schug gespendet wurde. Bei der Ansprache ging der Apostel insbesondere darauf ein, dass Gott mit diesem Sakrament auch ein Versprechen abgibt. Gott verspricht für sie dazusein, auch wenn es einmal schwierig wird. Gottes Versprechen bleibt: Gott ist für Dich da!
Ruhesetzung
Am Ende des Gottesdienstes wurde Priester Reinhard Tomkowitz nach fast 38 Jahren Amtstätigkeit und davon 16 Jahren als Priester in den wohlverdienten Ruhestand versetzt. Der Apostel dankte dem Priester für seine vielseitige und immer zuverlässige Unterstützung, sowie seine Bereitschaft auch zukünftig in der seelsorgerischen Bedienung erkrankter Glaubensgeschwister weiter zu unterstützen. Diesem Dank schloss sich nach Abschluss des Gottesdienstes zunächst der Kreis der Amtsträger an. Dabei wurde ihm ein symbolischer Blumenstrauß sowie ein Geschenk aus diesem Kreis überreicht.
Die anwesenden Gottesdienstteilnehmer übermittelten in der Verabschiedung dem "frischen Ruheständler" ihren Dank und ihre besten Wünsche für die Zeit des Ruhestandes.
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