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Jubiläumskonfirmanden treffen sich in Hamm

 

Zum Gottesdienst, den Bischof Karl-Erich Makulla am 28. Mai 2017 in der Kirche in Hamm gehalten hat, waren die Jubiläumskonfirmanden dieses Jahres mit ihren Lebenspartnern eingeladen.

Am Sonntag, den 28. Mai, feierte Bischof Makulla den Gottesdienst mit der Gemeinde Hamm. Zu diesem Gottesdienst waren nicht nur die Mitglieder der Gemeinde Hamm zugegen. Eingeladen hatte die Kirchenbezirksleitung alle Mitglieder aus den einzelnen Kirchengemeinden, die in diesem Jahr auf ein besonderes Jubiläum ihrer Konfirmation zurückblicken konnten. So waren viele gekommen, die ihre Konfirmation vor 25, 50, 60, 65 oder 70 Jahren gefeiert hatten. Die älteste Teilnehmerin war 94 Jahre alt und hatte vor 80 Jahren ihr Treuegelöbnis abgelegt.

Der Bischof legte seiner Predigt das Wort aus dem Johannesevangelium 16, 7 zugrunde, worin Jesus seinen Jüngern erklärt, warum es gut sei, dass er zurückgehe zu seinem Vater. Nur so könne der Tröster, der Heilige Geist, zu ihnen kommen. Jesus versprach seinen Jüngern, den Heiligen Geist zu senden. Dieser Gottesdienst war eine Vorbereitung auf den Pfingstgottesdienst, den Stammmapostel Schneider in Wien feiern wird. Dieser Pfingstgottesdienst wird auf alle Gemeinden weltweit per Bild und Ton übertragen werden.

Vielfältige Treue

Zu Beginn seiner Predigt ging der Bischof darauf ein, dass die anwesenden Konfirmationsjubilare eine besondere Treue zu Gott bewiesen haben. Durch ihre Anwesenheit sei nun eine besondere Gemeinde beisammen und das gebe dem Gottesdienst eine besondere Prägung. Die Treue zu Gott zu bewahren war bestimmt nicht immer leicht. Aber sie haben es mit Gottes Beistand geschafft, ihr Konfirmationsgelübde zu halten und sich nicht von ihrem Glauben an ihren Erlöser Jesus Christus abbringen zu lassen.

Die Traurigkeit und das Unverständnis der damaligen Jünger Jesu hinsichtlich des Abschieds von ihrem Herrn und Meister  ist menschlich gut nachvollziehbar. Im Rückblick wird aber sehr deutlich, dass die Sendung des Heiligen Geistes für die Jünger nicht nur Trost bedeutete, sondern die Kraft- und Inspirationsquelle war, welche das Entstehen der Kirche Christi erst ermöglichte.  So wie zur Zeit der ersten Christen bereiten auch heute die Apostel durch den Heiligen Geist inspiriert die Gläubigen auf das Wiederkommen Christi vor. Die Fahne dieser tröstlichen Verheißung hoch zu halten, sei Merkmal der Treuen. Das wiederkehrende Pfingstfest bietet Anlass für alle Nachfolger Christi zu einem neuen und starken Impuls des Heiligen Geistes. Evangelist Hauler, der in diesem Jahr sein 50. Konfirmationsjubiläum feiert, unterstrich in seiner Predigt ebenso wie der Gemeindevorsteher, Bezirksältester Ermisch, die Gedanken des Bischofs.

Kraftvoller Gesang und Gesprächsaustausch

Nach Beendigung des Gottesdienstes mit dem Schlusssegen sang zum Abschluss nicht wie sonst üblich der Gemeindechor, sondern die ganze Gemeinde kraftvoll und frreudig das wohlbekannte Lied: "Der Herr ist mein Licht".

Anschließend stellten sich vor dem Altar die Jubiläumskonfirmanden zu einem  gemeinsamen Foto auf.

Gern nahmen die Jubilare die angebotene Gelegenheit war, im Mehrzweckraum bei Kaffee und Kleingebäck sich untereinander und auch mit dem Bischof und dem Bezirksältesten auszutauschen und über alte Zeiten zu reden.

31. Mai 2017
Text: KG/kj/RS
Fotos: D. Witte

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