Am 21. Juni 2026 feierten die zehn- bis vierzehnjährigen Kinder aus den Gemeinden des Kirchenbezirks Hamm mit der Kirchengemeinde Unna ihren (Kinder)-Gottesdienst im Gotteshaus in der Pestalozzistraße 10.
Thema und Schwerpunkt dieses Gottesdienstes war das Bibelwort aus Jeremia 29,11: "Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leidens, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung".
Namen wurden in das Buch des Lebens geschrieben
Vor dem Gottesdienst konnten alle Gottesdienstteilnehmenden ihren Namen in „das Buch des Lebens“ in Form einer Pinnwand schreiben.
Gott kennt jeden Menschen
Priester Carten Neubacher ging in seiner Predigt auf das "Lebensbuch" ein, indem er betonte, dass Gott jeden Menschen kennt und so nimmt, wie er ist. Er kennt die Wünsche, Träume und begleitet . Der Glaubende weiß, dass Gott da ist. Und Gott ist nicht nur da, ER spricht dich an, ER weiß alles von dir, ER sagt: Hab keine Angst, fürchte dich nicht, glaube nur.
Gott schafft Perspektiven
Anschließend erklärte Priester Neubacher die Gegebenheiten zur Zeit Jeremias und dass Gott den Israeliten durch den Propheten Jeremia viele Perspektiven deutlich machte und Ihnen erklärte, dass ER andere Dinge mit ihnen vorhatte als die „Gefangenschaft“. Gedanken des Friedens: umfasst durch Gottes Gegenwart und innere Ruhe.
Priester Neubacher verglich die Nachrichten von Gott mit Nachrichten von Familie und Freunden über eine elektronische App. Gott macht sich bemerkbar (schreibt Nachrichten), Glaubende müssen manchmal danach suchen bzw. Nachrichten von Gott erkennen und sollen auch darauf antworten (da reicht manchmal ein Smilie oder Daumen hoch).
Predigtbeitrag
Im Predigtbeitrag berichtete Priesterin Martina Laube von einem Gleichnis aus der Bibel, in dem auf einem Markt Spatzen verkauft wurden. Sie berichtete, dass damals die Spatzen die Speise der Armen waren, da sie sehr wenig kosteten: 2 Spatzen kosteten 1 Groschen. 5 Spatzen kosteten 2 Groschen, man bekam also einen Spatzen umsonst. Das zeigt, wie wertlos ein Spatz war. Jesus sprach: Es fällt nicht ein Spatz auf die Erde ohne dass ich es weiß. Ich sehe ALLE Spatzen! Er verdeutlichte damit, wie wertvoll jede Seele für ihn ist.
Merksatz und Reinigung
Dann wurde der Merksatz: „Ich kann nicht tiefer fallen als in Gottes Hand“ gebildet. Anschließend leitete Priester Neubacher auf die Sündenvergebung und das Heilige Abendmahl über. Er verglich die Sündenvergebung mit der Reinigung der Hände, die „richtig“ eingeseift und gereinigt werden müssen. Ein Abspülen mit Wasser reicht nicht aus.
Statt eines Bußliedes schwieg die Gemeinde mit der Geste einer eigenen Umarmung und spürte die Wärme, die Gnade und den Frieden Gottes. Nach dem Abendmahl wurde das Happy Birthday für ein Geburtstagskind gesungen und das Schlusslied „Möge die Straße…“
Unterricht fand nach einer Pause nur bis 12.30 Uhr statt, da es zu warm war. Es gab Hitzefrei.
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