Unter dem Bibelwort aus Philipper 2.4 „und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem anderen dient“ feierte die Gemeinde Hamm-Werries zusammen mit der Gemeinde Hamm und zahlreichen Gästen einen bewegenden Konfirmationsgottesdienst.
Unter der Leitung des Gemeindevorstehers, Priester Carsten Neubacher, empfing der Konfirmand Lukas Holtschulte nach Ablegen des Konfirmationsgelübdes den Segen zur Konfirmation.
Christliches Handeln
Das diesjährige Jahresmotto der Neuapostolischen Kirche „Es ist Zeit, Gutes zu tun“ und die Predigt bildeten eine gemeinsame Grundlage für christliches Handeln. Priester Neubacher sprach dabei den Konfirmanden und auch die Gemeinde direkt in einer bildhaften Sprache an. So betonte der Vorsteher, dass es durchaus wichtig sei, sich selbst zu sehen, dabei aber auch den Blick und sein Handeln auf den Nächsten zu richten. Diese Haltung fördert die Erkenntnis, dass man selbst einzigartig, zugleich aber auch immer Teil eines Ganzen ist.
Gott suchen als Lebensaufgabe
Der Konfirmand wurde ermuntert die Verbindung zu Gott zu suchen, in welcher Form auch immer. Mit dem Beginn des Erwachsenseins und der Selbstverantwortung werden viele Entscheidungen anstehen, vielleicht führen manche sogar von Gott weg. Mit dem Vergleich zu seiner eigenen Konfirmation gab der Vorsteher dem Konfirmanden noch das Wort aus Jesaja 41, 10 als Glaubensstütze mit auf den Weg: „Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch“.
Nach einem Klezmer Musikstück* mit dem Namen „eine Nacht im Garten Eden“, ergänzte Priester Schulze die Predigt u.a. mit dem markanten Satz: Erwachsen werden heißt bewusst eigene Entscheidungen zu treffen und daran zu denken, Gott ist cool!
Musikalische Akzente und Rosen vom Gemeindegremium
Umrahmt wurde der Gottesdienst mit einleitender Musik des Bläserensembles Hamm-Mitte und ergänzenden Chorliedern. Zum Abschluss des Gottesdienstes gratulierte die Sprecherin des Gemeindegremiums, Nina Dobrindt, dem Konfirmanden mit drei weißen Rosen, stellvertretend für die Eltern, die Amtsträger und die Gemeinde. Und sie gab ihm, halb scherzend, halb ernst den Appell mit auf den Weg: „Wachse in die Rolle hinein“.
*jüdische Instrumentalmusik
22. Mai 2025
Text:
Christiane Heine
Fotos:
Nina Dobrindt,
Christiane Heine,
Marion Holtschulte
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