Am Samstag, 27. Dezember 2025, erschien im Westfälischen Anzeiger Bönen nachstehende Kolumne* des Bischof i.R. Karl-Erich Makulla.
Zwischen den Jahren – Geschenketausch?
Noch vor dem Weihnachtsfest musste dieser Artikel – die letzte Kolumne des Jahres 2025 – verständlicherweise geschrieben sein. Mitten in den finalen Vorbereitungen des Weihnachtsfestes den Raum, die Zeit und die Ruhe dafür zu finden ist gar nicht so leicht. Ich versuche es und gehe vereinfachend davon aus, dass viele von uns ein schönes und fröhliches Weihnachtsfest feiern konnten und sich unsere damit verbundenen Erwartungen, vielleicht auch der eine oder andere Geschenkwunsch, erfüllt haben.
Wir dürfen als Christen auch in diesem Jahr wieder freudig bekennen: Gott hat geliefert und hat uns in der Sendung seines Sohnes Jesus Christus das wohl größte Geschenk gemacht, das einem Menschen gegeben werden kann! Apostel Paulus schreibt es im Galaterbrief 4, 4 + 5 (HFA-Übersetzung): „Als aber die von Gott festgesetzte Zeit kam, sandte er seinen Sohn zu uns. Christus wurde wie wir als Mensch geboren und den Forderungen des Gesetzes unterstellt. Er sollte uns befreien, die wir Gefangene des Gesetzes waren, damit wir zu Kindern Gottes werden und alle damit verbundenen Rechte empfangen konnten.“
In diesen Tagen werden viele gemachte Geschenke umgetauscht. Sie haben die Erwartungen oder Ansprüche der Beschenkten nicht erfüllt. Vielleicht wurde beim Kauf schon gesagt: „Wenn es nicht gefällt, können sie es ja umtauschen!“. Viele Christen haben das Geschenk Gottes in Jesus Christus umgetauscht, abgegeben oder zur Seite gelegt. Die Erwartungen und Ansprüche an Kirche und am Glauben wurden nicht erfüllt und die Prioritäten im Leben verschoben sich . Der Glaube an das Evangelium Christi, das Beten, der Kirchgang erschienen vielen zu altmodisch und in der aufgeklärten Welt nicht mehr „en vogue“ zu sein. Wie anders erleben es diejenigen, die das Geschenk Jesus Christus wertschätzen und mit in ihren Alltag nehmen! Ich ermuntere uns alle, dem Geschenk Gottes wieder neue oder auch mehr Beachtung zu schenken. Die Zeit zwischen den Jahren bietet sich an, einmal ernsthaft darüber nachzudenken.
Ich wünsche Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Neues Jahr 2026!
Bischof i.R. Karl-Erich Makulla
Neuapostolische Kirche Westdeutschland
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