Am Samstag, den 21. März 2026 erschien im Westfälischen Anzeiger Bönen nachstehende Kolumne* des Bezirksältesten Ralf Ermisch, Leiter des Kirchenbezirks Hamm.
Jesus Christus – unsere Konstante und Hoffnung
In einem Artikel lese ich den Satz: „Die Weltlage gibt Anlass zur Sorge wie vielleicht nie in den letzten Jahrzehnten.“ Tatsächlich ist unsere Welt von vielen Krisen, großer Unsicherheit und wachsenden Sorgen geprägt. Gerade in solchen Zeiten suchen wir als Menschen nach Konstanten, die uns Sicherheit und Halt geben. Wir sehnen uns nach einer Hoffnung, die wirklich trägt. Für Christen ist diese Konstante, diese Hoffnung nicht abstrakt, sondern wird Wirklichkeit in Jesus Christus.
Die Bibel berichtet, wie Jesus Menschen begegnet, die traurig, verzweifelt und ohne Hoffnung sind. Er heilt Kranke, tröstet Trauernde und schenkt Hoffnung denen, die keine Zuversicht mehr haben. Diese Berichte sprechen auch uns heute direkt an: Hoffnung ist möglich. Hoffnung ist da, selbst dann, wenn alles um uns herum dunkel, unsicher und bedrohlich erscheint.
Durch Jesus haben wir Hoffnung, doch das bedeutet nicht, dass wir ein sorgenfreies Leben, ein Leben ohne Herausforderungen führen. Ganz im Gegenteil: Sie wächst gerade inmitten von Herausforderungen. Wer an Christus glaubt, erkennt, dass selbst Schmerz und Leid nicht das letzte Wort haben. Die Botschaft von Ostern, von Tod und Auferstehung, lehrt uns: Leben, Liebe und Licht besiegen selbst die tiefste Dunkelheit.
Im Alltag kann diese Hoffnung ganz praktisch werden: durch Vertrauen, Geduld und die Bereitschaft, Liebe weiterzugeben. Ein aufmunterndes Wort, eine kleine Geste der Fürsorge oder ein offenes Ohr können Wege sein, Jesu Licht in die Welt zu tragen. Wer sich von Jesus Christus führen lässt, spürt, dass Hoffnung mehr ist als in bloßer Wunsch: Sie ist eine Kraft, die uns stärkt und trägt.
Jesus Christus ist viel mehr als eine historische Persönlichkeit, er ist der lebendige Gottessohn, der in unserer Welt gegenwärtig ist. Er ist unsere Konstante und unsere Hoffnung, die bleibt, wenn alles andere schwankt. Gerade in der Passionszeit und auf dem Weg zu Ostern erinnert uns diese Zusage: Kein Sturm, keine Angst und kein Verlust kann das Licht auslöschen, das Christus in unser Leben bringt.
Ralf Ermisch
Neuapostolische Kirche
*Bisher erschienene Kolumnen können mit diesem Link eingesehen werden.
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