Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Deutschland hatte alle gläubigen Christen und interessierte Mitmenschen zum ökumenischen Gottesdienst zur Einheit der Christen am Dienstag, den 21. Januar 2025 eingeladen. Dieser Gottesdienst fand in Holzwickede im Alois-Gemmeke-Haus unter katholischer Leitung statt.
Pastor Bernhard Middelanis eröffnete das Zusammensein mit Begrüßung der Anwesenden und dem Hinweis, dass Bibelwort und Liturgie aus Bose, einem ökumenischen Kloster in Norditalien von Brüdern und Schwestern vorbereitet wurden. Im Gottesdienst stand das nizänische Glaubensbekenntnis im Mittelpunkt, da Christen in diesem Jahr 1700 Jahre Konzil zu Nizäa feiern.
Glaubst du das?
Der ökumenische Gottesdienst stand unter dem Motto „Glaubst du das?“ (Johannes 11,26) und bezog sich auf das Gespräch zwischen Jesus und Martha nach dem Tod von Lazarus. Bereits zu Beginn des Gottesdienstes wurde das damalige Geschehen durch Lesungen lebendig und endete mit der Frage Jesu an Martha, ob sie glaube, dass er die Auferstehung und das Leben sei (Johannes 11,25). Martha bezeugte ihren Glauben und bekräftigte ihre Antwort mit dem Hinweis, dass Jesus der Christus und damit der Sohn Gottes sei.
Gott ist gegenwärtig
Allen Anwesenden bereitete es vermutlich sehr viel Freude, das bekannte Kirchenlied „Gott ist gegenwärtig“ mit geänderten Strophentexten von Jelena Herder nach der Melodie des evangelischen Gesangbuches zu singen. Die Texte regten sehr zum Nachdenken an und die Melodie erzeugte Freude beim Singen. Vor 1700 Jahren rangen die Christen mit Fragen des Glaubens. Die Auseinandersetzungen versetzten sie schließlich in die Lage, ihren Glauben mit den Worten des Glaubensbekenntnisses von Nizäa gemeinsam zu verkündigen. Heute kommen Christen aus unterschiedlichen Kulturen und Konfessionen zusammen, um den gemeinsamen Glauben zu feiern.
Herr, erbarme Dich!
Es folgten Lesungen aus Deuteronomium 6, 4-9, Psalm 131 und 1. Petrus 1, 3-9, in welchen die Größe Gottes, seine Liebe und die rechte Haltung derer, die an ihn glauben, beschrieben wird. In der Lesung des Evangelikums (Johannes 20, 24-29) trat der zweifelnde Thomas in den Mittelpunkt, dem Jesus liebevoll aber klar begegnete.
Predigt des Prädikanten Pendzialek
Mit dem kraftvoll gesungenen „Großer Gott wir loben dich“ wurde die anwesende Gemeinde auf die Predigt des Prädikanten Pendzialek eingestimmt, in der ausdrucksstark mit Gegenwartsbezug die bereits gestellte Frage "Glaubst du das?" die Anwesenden erreichte. Die Mitglieder des ökumenischen Arbeitskreises freuten sich, als Prädikant Pendzialek in der Predigt das langjährige Bemühen des Arbeitskreises erwähnte und sich bei den Mitgliedern für ihr Wirken bedankte.
Unseren gemeinsamen Glauben feiern
Im Gottesdienstteil „Unseren gemeinsamen Glauben feiern“ wurden Kerzen ausgeteilt und mit Hilfe des Sitznachbarn angezündet. Diese Kerzen stellten das Licht Christi dar. Nachdem alle Kerzen angezündet waren, wurde die anwesende Gemeinde durch Pastor Middelanis aufgerufen, wie Christus ein Licht in der Welt zu sein. Dann rückte Pastor Middelanis noch einmal die Begebenheit aus Bethanien in den Mittelpunkt und richtete an die Gemeinde die Frage: „Glaubst du das?“. Die Gemeinde antwortete: „Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.“ Danach bekannten alle Anwesenden ihren Glauben mit dem gemeinsam gesprochenen Glaubensbekenntnis von Nizäa.
Mit weiteren kurzen Lesungen und Bitten, dem gemeinsam gebeteten „Vater unser“ und Aufrufe zum Gottvertrauen endete der ökumenische Gottesdient mit musikalischem Schlussakkord.
Im Nebenraum blieben einige der Anwesenden noch bei Käsehäppchen und Gesprächen zusammen.
23. Januar 2025
Text:
Redaktion Bezirk
Fotos:
Redaktion Bezirk
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