Am 8. September 2024 fand in der Gemeinde Bergkamen-Rünthe der KiGo 6-9 statt. In diesem Kindergottesdienst war das gute Zuhören besonders gefragt!
Textwort: Auszug aus 1. Samuel 3, 10: „Rede Herr, dein Knecht hört!“
Die vorbereitende Sonntagsschule begann mit der „Stillen Post“. Die Kinder flüsterten sich nacheinander einen kurzen Satz ins Ohr, so musste man sich also konzentrieren und unheimlich gut zuhören. Auch beim Erraten unterschiedlichster Dinge in Blechdosen mussten die Kinder ihr gutes Gehör unter Beweis stellen.
Manchmal klappt das Hören nicht beim ersten Mal
Die Lehrkräfte veranschaulichten das Textwort in einem kurzen Spiel: Samuel weckte Eli dreimal, weil er dachte, der habe ihn gerufen. Beim dritten Mal dämmerte es Eli und er riet Samuel, er solle beim nächsten Ruf sagen: „Rede Herr, dein Knecht hört!“. Es war nämlich die Stimme Gottes, die Samuel rief!
Gott redet in der Stille zu uns
Priester Conradi erklärte den Kindern im anschließenden Kindergottesdienst, dass Samuel „von Gott erbeten bzw. erhört“ bedeutet. Das Zuhören spielte in Samuels Leben eine große Rolle, denn Gott hatte ihn zu einem Propheten ausersehen. Wenn Gott in damaliger Zeit etwas zu sagen hatte, tat er das durch die Propheten. Für uns bedeutet das auch heute: Zuhören, wenn Gott mit uns spricht. Wenn er mit uns spricht, geschieht das in absoluter Stille, in einem heiligen Moment. Wir falten die Hände, Gott wird uns immer Antworten geben. Doch es gehören immer zwei dazu: Einer redet, einer hört zu. Eltern oder Freunde z. B. hören manchmal auch nicht richtig zu, der liebe Gott immer. Samuel war ein besonderer Mensch, ihr Kinder seid es auch. Ihr sitzt heute in der Kirche: Rede, lieber Gott, ich höre zu!
Im Heiligen Abendmahl ist Gott uns besonders nahe
In der weiteren Predigt und in der Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl wurde deutlich, dass das Zuhören nicht immer so klappt, wie wir es doch letztendlich wollen. Im Abendmahl sind wir mit Gott und seinem Sohn verbunden, was uns auch helfen soll, richtig zuzuhören und das Gehörte auch in die Tat umzusetzen. Der liebe Gott meint es immer gut mit uns!
Einen besonderen Moment der Stille erlebten die Kinder vor dem Heiligen Abendmahl: Statt Bußlied erklang mithilfe einer Klangschale ein schöner, warmer Ton mit langem Nachhall.
Die Kinder umrahmten den Gottesdienst mit kräftigem Gesang und viel Bewegung. Zum Abschluss sangen alle gemeinsam den Geburtstagskindern „Viel Glück und viel Segen“.
Wir freuen uns aufs nächste Mal!
13. September 2024
Text:
Redaktion Gemeinde
Fotos:
Britta Willebrandt
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