Die Leitung der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland hat entschieden, die Präsenzgottesdienste bis Mitte April durch Video- und Telefon-Gottesdienste zu ersetzen.
In Deutschland steigen die Corona-Infektionszahlen seit einigen Wochen wieder stark an. Deshalb haben Bund und Länder beschlossen, die bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis zum 18.04.2021 zu verlängern. Besonders über die Osterfeiertage sollen Kontakte weiter reduziert und die Anfang März vereinbarte „Notbremse“ konsequent umgesetzt werden.
Steigende Inzidenzwerte
Auch wenn die Gottesdienste der Neuapostolischen Kirche keine direkten Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen haben dürften, wird die Neuapostolische Kirche Westdeutschland die Präsenzveranstaltungen für drei Wochen aussetzen. Diese Entscheidung fiel auch vor dem Hintergrund, dass bereits heute wegen steigender Inzidenzzahlen mehr als die Hälfte der Gemeinden in Westdeutschland nach den geltenden Regelungen keine Gottesdienste mehr anbieten sollen.
Vielerorts sind die Sieben-Tages-Inzidenzen auf über 100 geklettert. Bei steigenden Infektionszahlen wird es auch wahrscheinlicher, dass die Kommunen selbst mit Allgemeinverfügungen das öffentliche Leben und die Kontakte weiter einschränken.
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