Am Sonntag, 22. Februar 2026 versammelten sich die sechs- bis neunjährigen Kinder sowie die zehn- bis vierzehnjährigen Kinder zum Kindergottesdienst in der Kirchengemeinde Unna.
Dem Gottesdienst mit den Kindern, den Evangelist Martin Rattay feierte, lag das Bibelwort aus Lukas 15, Verse 5-6 zugrunde: "Und wenn er's gefunden hat, so legt er sich's auf die Schultern voller Freude. Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war.“
Zur besseren Einordnung des Textwortes für die Kinder las ein Gemeindemitglied das Bibelwort aus der Gute-Nachricht-Bibel vor. Die sechs- bis neunjährigen Kinder verließen danach den Gottesdienstsaal und sprachen altersgerecht über das Bibelwort und bastelten Schafe, die sie zur Feier des Heiligen Abendmahls in den Altarschmuck integrierten.
Worum geht es im Bibelwort?
Die anwesenden Gemeindemitglieder und die zehn- bis vierzehnjährigen Kinder stellten Überlegungen an, worum es im Bibelwort geht und wer mit dem verlorenen Schaf gemeint sein könnte. Im Predigtteil wurde deutlich, dass es sich beim verlorenen Schaf um alle Menschen handelt, weil kein Mensch sündlos ist und sich somit jeder Mensch durch seine Sündhaftigkeit von Gott entfernt.
Aufruf zur Freude
Jesus ruft im Bibelwort seine Freunde und Nachbarn zur Freude auf. Jeder Christ ist damit aufgerufen, sich darüber zu freuen, wenn "verloren gegangene" Christen oder Andersgläubige sich in die Nachfolge Christi (wieder) einreihen. Mit Blick auf den Gottesdienst für Entschlafene am 01. März 2026 wurde deutlich, dass eine große Kraft in der Fürbitte für verloren gegangene oder unerlöste Seelen, die sich schon im jenseitigen Berich befinden, liegt, damit auch sie zur Errettung in die Nähe Jesu kommen können.
Wertschätzung
Priesterin Fetter erläuterte in ihrem Predigtbeitrag, dass heute Jesus sehr wahrscheinlich ein anderes Bild wählen würden, da wir heute kaum noch Schafherden halten und hüten. Das, was aber beide Zeiten verbindet, benannte Priesterin Fetter mit dem Wort „Wertschätzung“. Wir Menschen können Dinge, aber auch Menschen wertschätzen. Als Beispiel für ein wichtiges Ding in unserem Alltag nannte sie das Handy. Wir alle finden es wichtig, es hilft uns in unserem Alltag und deshalb passen wir gut darauf auf, dass es nicht verloren geht. Das Beispiel war für alle sehr einprägsam.
Abschluss
Zum Abschluss des Predigtteils wurde der Merksatz „Ich freue mich, dass Gott alle Menschen erretten möchte.“ gebildet. Nach der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls wurde das Happy Birthday für alle Geburtstagskinder seit dem letzten KiGo (17.11.25), da nun auch die Kinder des KiGos 6-9 anwesend waren, gesungen. Den Abschluss bildete wie immer das Lied „Möge die Straße uns zusammenführen“.
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