Eine vorweihnachtliche Reise durch die Jahrhunderte von der Klassik bis zur Moderne
Abwechslungsreich in einem großen Bogen, mit unterschiedlichen musikalischen Stilrichtungen, präsentierte sich der Projektchor der Neuapostolischen Kirche aus dem Bezirk Hamm am Samstag in der Kirche Hamm-Mitte und am Sonntag in Fröndenberg im Seniorenzentrum Haus Löhnbachtal.
Unter dem Motto "Ehre sei Gott in der Höhe" erfreuten traditionelle Advents- und Weihnachtslieder die Zuhörer.
Programm begeisterte die Zuhörer
Das vielfältige Programm des Projektchores wurde unter der Leitung von Sylvia Diana Finnemann-Lepke mit spürbarer Energie vorgetragen. Noch bevor der Chor das Kirchenschiff betrat, spielte Elisa Jolie Lepke auf der Geige das traditionelle englische Weihnachtslied „The first Nowell“ zur Éinstimmung auf ein Konzert mit einem wunderbar harmonischen Miteinander unter Sängern, Spielern und Dirigentin.
Zwischen den fünf aufeinander abgestimmten Blöcken mit Chormusik, die teilweise durch Adrian Körner auf dem Klavier oder an der Orgel instrumental untermalt wurde, erklang an einer Stelle erneut die Geige bei dem Lied "Angels We Have Heard On High". Elisa Jolie Lepke wurde auf dem Klavier von ihrer Mutter begleitet. Christopher Ulferts am Saxofon und Adrian Körner am Klavier begeisterten bei "O Holy Night" und "Hark! The Herald Angels Sing" das Publikum. Sonja Raeck komplettierte den Gesamtklang von Chor und Orgel bzw. Klavier mit ihrer Querflöten-Begleitung bei den Stücken „Weil Gott in tiefster Nacht erschienen“ und „Der Heiland ist geboren“. Darüber hinaus überzeugte sie durch ihr souveränes Instrumentalspiel gemeinsam mit Chor und Orgelbegleitung bei dem Lied "Joy to the world“ (nach einem Arrangement von J. Rutter) und ließ die Freudenfunken auf das Publikum überspringen. Zwei Lesungen mit Klavier bei den Liedern "Advent ist es heut" und "Dies ist der Tag", durch Robin Lepke eindrucksvoll vorgetragen, schufen Momente des Innehaltens.
Berührend mit klanglicher Tiefe von der Altistin Claudia Crzymalla vorgetragen, erklang das Weihnachtslied "Drei Könige wandern" von P. Cornelius. Der festliche Schlusschor "Tollite hostias" aus dem Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns überzeugte mit seinem sakralen Anspruch. Der langanhaltende Beifall zum Schluss der Konzerte spiegelte die großartige Leistung des Projektchores und der Instrumentalisten wieder. Als „Zugabe“ präsentierte der Chor das eingangs auf der Geige gespielte Lied „The First Nowell“ auf wunderbar vielfältige Weise durch Chorgesang mit Instrumentalbegleitung und einer vorgelesenen Strophe.
Zu den Bildern:
9. Dezember 2019
Text:
Redaktion/RS/SF-L
Fotos:
J. Koschker, Hans Köhler
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