Am Sonntag, den 3. Februar 2019 spendete Bischof Karl-Erich Makulla in der Kirchengemeinde Bönen das Sakrament der Heiligen Wassertaufe.
Den Gottesdienstbeginn leitete der Chor mit dem Lied: "Tröstet mein Volk" (CB 218) ein. Darauf eingehend erwähnte Bischof Makulla, dass Gott durch Sanftmut, Milde und Liebe Trost spendet und mit diesen Tugenden bei Jedem einkehren möchte.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Lukas 7, 12 – 13 zugrunde: "Als er aber nahe an das Stadttor kam, siehe, da trug man einen Toten heraus, der der einzige Sohn seiner Mutter war, und sie war eine Witwe; und eine große Menge aus der Stadt ging mit ihr. Und da sie der Herr sah, jammerte sie ihn, und er sprach zu ihr: Weine nicht!"
Vor dem Stadttor zu Nain trafen seinerzeit zwei Gruppen aufeinander. Auf der einen Seite Freude und Jubel über erlebte Wunder Jesu, seine Krankheilungen, die Brotvermehrung, auf der anderen Seite Trauer, Not und Verzweiflung. Nach dem Tod ihres Mannes hatte die Witwe zu Nain nun auch ihren Sohn verloren. Jesus sieht ihr Elend und wendet sich ihr zu.
Die Witwe erweckt in Jesus tiefes Mitgefühl
Diese alte Geschichte weist einige Besonderheiten auf: Einmal das tiefempfundene Mitgefühl und Erbarmen des Gottessohnes, welches sein Handeln bestimmte. Er hilft, ohne nach dem Glauben zu fragen. Ihn jammert aber nicht nur das irdische Leid, sondern auch das Elend der in Sünde gefallenen Menschheit, für die er sein Leben gab.
Er wendet sich der Witwe mit dem Hinweis zu: Weine nicht! Dieser tröstende Hinweis lässt heute noch Nachfolger Christi darüber nachdenken, wie sie dem Nächsten helfen können, wie sie dazu beitragen können, Tränen zu trocknen.
Jesus schenkt Leben
Jesus schenkt nicht nur Zuwendung durch tröstende Worte, sondern auch durch die Tat. Auch heute werden Schuld und Sünde durch das gläubige Ergreifen der Gnade vergeben. Auch heute sollten in der Zuwendung zum Nächsten Taten den Worten immer folgen.
Spendung des Sakraments der Heiligen Wassertaufe
Vor der Feier des Sakraments des Heiligen Abendmahls spendete Bischof Makulla dem Täufling Finn Freitag das Sakrament der Heiligen Wassertaufe. In der Ansprache an die Eltern verwies Bischof Makulla auf die Erziehungsebenen eines Kindes. Kinder brauchen Aufmerksamkeit und Zuwendung durch die Eltern, um heranzuwachsen. Gott liebt alle Kinder und wendet sich ihnen in liebevoller Weise zu. Die Taufe ist ein Wunder, welches man nicht sehen kann. Man muss nur glauben. Der Täufling wird in die Nähe Gottes geführt.
Nach dem Gottesdienst gratulierte die Gemeinde den Eltern zur Taufe ihres Sohnes.
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