Apostel Wolfgang Schug feierte den Abendgottesdienst am 11.08.2016 in der Gemeinde Hamm-Wiescherhöfen. In diesem Gottesdienst führte Apostel Schug die vorgesehenen Wechsel im Vorsteherkreis und die Ordinationen durch.
In der vollbesetzten Kirche in Hamm-Wiescherhöfen versammelten sich die Mitglieder der Kirchengemeinden Wiescherhöfen und Oberaden zum Gottesdienst mit dem zuständigen Apostel Wolfgang Schug.
Der Predigt legte Apostel Schug das Bibelwort aus Jakobus 1, 2 und 3 zugrunde: „Meine lieben Brüder, erachtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen fallt, und wisst, dass euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt.“
Apostel Schug griff zu Beginn der Predigt einen Satz aus dem Liedvortrag des Chores heraus und unterstrich den Liedvortrag mit dem Hinweis, dass Nachfolge Christi nicht immer ein Spaziergang sei.
Zum Bibelwort nannte der Apostel drei Schwerpunkte:
Geduld bewahren, Anfechtungen erleiden und Freude erleben.
Darunter bleiben...
Geduldig sein bedeute im biblischen Kontext auch dann standhaft zu sein, wenn alles dagegen spreche. Geduldig sein bedeute auch, in schwierigen Glaubens- und Lebensphasen auszuharren und auf Gottes Beistand zu vertrauen. Es bedeute auch, als Christ unter den von Gott zugelassenen Bedrängnissen zu bleiben und sich zu bewähren. Dies gelinge - so Apostel Schug - wenn der Glaube, den die Christen in sich tragen, bewährt, oder wie es im Urtext geschrieben steht, echt ist.
Der Heilige Geist hilft in Anfechtungen
Jeder Christ benötige in Anfechtungen die Unterstützung des Heiligen Geistes. In solchen Situationen gilt es zwischen Wahrheit und Lüge, zwischen rechter und falscher Sehensweise, zwischen Mutlosigkeit und Gottvertrauen zu entscheiden. Die Gabe des Heiligen Geistes im Wort Gottes, in der erlösenden Gnade und im Sakrament des Heiligen Abendmahls schenkt Orientierung, Mut und hilft sich als Nachfolger Christi zu entscheiden.
Freude in Anfechtung - scheinbar ein Widerspruch
Im dritten Schwerpunkt erläuterte Apostel Schug, dass die Freude in Anfechtungen nur scheinbar ein Widerspruch ist. In Anfechtungen erhält das Wort Gottes eine besondere Priorität, und wer sich auch in solchen Zeitabschnitten auf die tägliche Begleitung Gottes verlasse, der erlebe auch Freude darüber, dass der Glaube sich bewährt und die Geduld gestärkt wird.
Bischof Karl-Erich Makulla unterstrich in seinem Predigtbeitrag diesen Gedanken des Apostels und wies auf die absolute Verlässlichkeit Gottes hin.
Ordination und Beauftragungen
Nach der Feier des heiligen Abendmahls erfolgten die bereits bekannten Ordinationen und Beauftragungen. Hirte Rolf Oppermann, Vorsteher der Gemeinden Bönen und Wiescherhöfen wurde zunächst als Vorsteher der Gemeinde Wiescherhöfen entlastet. Er bleibt weiter Vorsteher der Gemeinde Bönen. Anschließend erfolgten die Ordinationen der Priester Volker Bahr und Uwe Stacke zu Evangelisten und danach die Beauftragung des Evangelisten Bahr zum Vorsteher der Gemeinde Hamm-Wiescherhöfen und des Evangelisten Stacke zum Vorsteher der Gemeinde Bergkamen-Oberaden. Des Weiteren wurde Evangelist Wilfried Kroll aus Kamen-Mitte beauftragt den Vorsteher der Gemeinde Hamm-Wiescherhöfen zu unterstützen. Der in den Gemeinden Hamm-Wiescherhöfen und Bönen tätige Evangelist Jörg Manthey wurde beauftragt den Hirten Jürgen Koschker in der Gemeinde Kamen zu unterstützen.
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