Bezirksapostel Rainer Storck besuchte am Sonntagnachmittag, 22. Mai 2016, die Gemeinde Unna. Im Gottesdienst ordinierte er mit Olaf Auffenberg einen neuen Bezirksevangelisten für den Kirchenbezirk Hamm. Gleichzeitig verabschiedete er Bezirksevangelist Heinz-Gerd Uhlenbruch in den Ruhestand. Der Gottesdienst wurde via Internet auf andere Gemeinden im Kirchenbezirk übertragen.
Grundlage für den Gottesdienst war das Bibelwort aus 1. Johannes 5,12: "Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn nicht hat, der hat das Leben nicht."
Zum Beginn des Gottesdienstes trug der Chor das Lied "Betende Hände" vor. Bezirkspostel Storck nahm diesen Impuls auf und erwähnte aus der Pfingstbotschaft "Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln" einen markanten Hinweis des Stammapostels: Der Heilige Geist möge unsere Gebete inspirieren. Dazu richtete Bezirksapostel Storck den Blick der Gemeinde auf das Gebet Jesu in Gethsemane, die Gebete von Pharisäer und Zöllner im Tempel sowie auf das Gebet des Diakon Stephanus. Anhand dieser Beispiele machte der Bezirksapostel eindrucksvoll, nachdrücklich und liebevoll deutlich, dass sich die Tonlage und Zielrichtung des Gebetes durch die inspirierende Kraft des Heiligen Geistes ändere.
Wer den Sohn hat, der hat das Leben
Jesus zu haben, wie es Johannes ausdrückt, bedeute, Jesus in sein Leben so einzubeziehen, wie es der oft ausgedrückte Satz unter Eheleuten deutlich mache: "Was bin ich froh, dass ich dich, dass wir uns haben."
Jesus zu haben zeige sich in vier wichtigen Merkmalen: An ihn zu glauben wie es im Glaubensartikel zum Ausdruck komme, Jesus in den Sakramenten und in der Gemeinde zu suchen und Jesu Gnade anzunehmen. Das bedeute einerseits, dem Nächsten gegenüber gnädig zu sein und andererseits gegen die Sünde, gegen den Riss in unserem Gottesverhältnis intensiver als zuvor anzugehen. Als letztes Merkmal rief Bezirksapostel Storck dazu auf, Jesus mehr als bisher in den Lebensalltag mit seinen vielfältigen Entscheidungen einzubeziehen.
Nüchtern und zuverlässig
Im Anschluss an die Feier des Heiligen Abendmahls nahm Bezirksapostel Storck die zwei Handlungen vor: Er versetzte Bezirksevangelist Heinz-Gerd Uhlenbruch in den Ruhestand. In der Ansprache hob der Leiter der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen die Nüchternheit und Zuverlässigkeit von Bezirksevangelist Uhlenbruch hervor. Dieser wirkte mehr als 45 Jahre als Seelsorger in der Kirche, davon nahezu sieben Jahre als Bezirksevangelist.
Heinz-Gerd Uhlenbruch ist geborener Dortmunder. Seine kirchliche Heimat war über viele Jahre die Gemeinde Kamen-Methler. Dort diente er als Unterdiakon, Diakon und Priester. 2008 erfolgte die Ordination zum Evangelisten, am 27. Oktober 2009 die Ordination zum Bezirksevangelisten. Als Vorsteher war er von 2001 bis 2009 in der Gemeinde Bergkamen-Rünthe tätig und von 2008 bis Anfang 2016 in der Gemeinde Kamen.
Zuhören und helfen
Als Nachfolger und neuen Bezirksevangelisten ordinierte der Bezirksapostel den Evangelisten Olaf Auffenberg, Vorsteher der Gemeinde Unna. „Nimm dir die Zeit zum Zuhören, das ist der Weg zur Hilfe", gab der Bezirksapostel dem 52-Jährigen mit auf den Weg.
Olaf Auffenberg ist gebürtig aus Unna und wohnt in Kamen-Methler. In der Gemeinde Unna wirkte er als Unterdiakon, Diakon und Priester. Er dient seit 18 Jahren als Gemeindevorsteher. Seit 2006 leitet er die Gemeinde Unna.
Zu den Bildern...
...Vorbereitung zum Gottesdienst
Presse...
23. Mai 2016
Text:
kj/RS
Fotos:
D. Witte
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