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Apostel in Heeren: Wechsel in der Gemeindeleitung Kamen

 

Zum Abendgottesdienst, den Apostel Wolfgang Schug am 21. Januar 2016 in der Kirche in Kamen-Heeren hielt, hatten sich die beiden Kirchengemeinden Kamen-Mitte und Kamen-Heeren versammelt.

Zum Ende des Gottesdienstes erfolgte - wie bereits angekündigt - der Wechsel in der Leitung der Kirchengemeinde Kamen-Mitte. Apostel Schug ordinierte Evangelist Jürgen Koschker zum Hirten und beauftragte ihn als Vorsteher der Gemeinde Kamen-Mitte.

In den letzten acht Jahren wurde die Gemeinde Kamen-Mitte von Bezirksevangelist Heinz-Gerd Uhlenbruch als Vorsteher betreut. Da dieser als stellvertretender Leiter des neuapostolischen Kirchenbezirks Hamm mit seinen zwölf Gemeinden tätig ist und zudem im Mai dieses Jahres mit Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand treten wird, sorgte Apostel Schug bereits jetzt für den Wechsel in der Gemeindeleitung. Er dankte dem scheidenden Vorsteher für seine Arbeit in der Gemeinde, der er sich neben seinen Aufgaben als stellvertretender Bezirksvorsteher mit ganzem Herzen gewidmet habe.

Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus 1. Johannes 4, Verse 1 und 4 zugrunde: "Ihr Lieben, glaubt nicht einem jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt. Kinder, ihr seid von Gott und habt jene überwunden; denn der in euch ist, ist größer als der, der in der Welt ist."

Stille werden und unbekümmert bleiben

Zum Gottesdienstbeginn nahm Apostel Schug auf das vorgetragene Männerchorlied "Werde stille" Bezug. In Beispielen und Hinweisen öffnete er den Blick dafür, dass dieses Stillewerden ein Ruhen in Gott und gleichzeitig eine Basis des Gottvertrauens sei. Dabei wies Apostel Schug auf die zur Zeit in den Medien wiederkehrenden Bilder von Kindern aus Flüchtlingsfamilien, die in Turnhallen oder anderen Unterkünften sorglos und unbekümmert miteinander fröhlich spielen. Sie wissen, dass ihre Eltern bei ihnen sind und lassen sich durch die äußeren Rahmenbedingungen nicht sonderlich beeinflussen, weil sie ihren Eltern vertrauen. Aufgrund der zum Teil negativ erlebten Erfahrungen ist diese Unbekümmertheit bei Erwachsenen eher die Ausnahme. Der Hinweis Jesu an seine Jünger, zu werden wie die Kinder, sei ein markanter Fingerzeig, in allen Lebenssituationen Gottvertrauen zu bewahren.

Bei Jesus bleiben

Die Kraft zum Überwinden, wie im Bibelwort erwähnt, empfange immer wieder der, der bei Jesus bleibe. Petrus verleugnete Jesus dreimal. Aber er blieb in der Nachfolge und entwickelte sich zu einem auserwählten Werkzeug Gottes. Apostel Schug ermutigte alle Gläubigen, bei Jesus zu bleiben und die Kraftquellen in der Wortverkündigung, im Sakrament des Heiligen Abendmahls und in der Gemeinschaft wirken zu lassen.

Bezirksevangelist Uhlenbruch und Bischof Makulla richteten in ihren Predigtbeiträgen den Blick der Gläubigen auf die Geborgenheit in Gott und auf die Sicherheit in der Nachfolge Christi.

23. Januar 2016
Text: kj/RS
Fotos: Redaktion

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