Bezirksältester Ralf Ermisch feierte am 26. April 2026 in der Kirche in Unna den Konfirmationsgottesdienst mit der präsenten Kirchengemeinde Unna sowie der per IPTV angeschlossenen Kirchengemeinde Fröndenberg. In diesem Festgottesdienst stand der Konfirmand Linus Rattay im Mittelpunkt.
Der Schwerpunkt des Gottesdienstes war - wie könnte es anders sein - das Bekennen nach dem Bibelwort aus Matthäus 10,32.
Mutige Entscheidung
In der Predigt wurde deutlich, dass der Konfirmand eine mutige Entscheidung getroffen hat, Gott gegenüber ein Gelübde abzulegen und sich eigenverantwortlich in die Nachfolge Christi einzureihen. Hierzu erwähnte der Bezirksälteste einen markanten Gedanken des Stammapostelhelfers Mutschler, welcher darauf hinwies, dass die Konfirmation ein öffentliches Bekenntnis zu einer persönlichen Beziehung sei. Der Stammapostelhelfer verglich dies mit einem Fußballtrikot, das die Zugehörigkeit zu einer Gruppe sichtbar macht und unterstrich diese Aussage mit dem Hinweis: „Konfirmation ist heute ein öffentliches Bekenntnis: Ich gehöre zu Jesus Christus“. Zu Linus gewandt sagte der Bezirksälteste: „Du bekommst heute ein „Glaubenstrikot“ und bekennst dich damit zu deinem christlichen Glauben.“
Der Bezirksälteste erwähnte auch, dass es kein Geheimnis sei, dass die jüngere Generation in den meisten Kirchengemeinden prozentual nicht den größten Anteil ausmacht und bat die Gemeinde darum, sich für die jüngere Generation zu interessieren, die jungen Gemeindemitglieder mal anzusprechen und sich um sie zu kümmern.
Probieren ohne Leistungsdruck
Im Predigtbeitrag ging Diakonin Martina Laube auf den Leistungsdruck in unserer Gesellschaft ein. Überall um uns herum wird auf Leistung geschaut. Man muss eine bestimmte Zensur haben, um zum Abitur zugelassen zu werden oder einen Numerus clausus, um ein bestimmtes Fach studieren zu können. Bei Gott gibt es keinen Leistungsdruck. Bei ihm reicht es, wenn man etwas probiert. Probiere es: Bekenne dich! Gott schaut nicht, wie oft und wieviel wir bekennen. Probieren reicht ihm aus.
Viele Mitwirkungsmöglichkeiten
Der Gemeindevorsteher Andrée Kramer erwähnte in seinem Predigtbeitrag die Fußballmannschaft und sprach vom Mittelfeldspieler, der mittendrin in der Gemeinschaft ist, in der sich alle umeinander kümmern und gegenseitig helfen. Dann führte er den Stürmer an, der mit Energie und Einsatz das Tor treffen will und alles, was ihn dabei ablenkt und stört, links liegen lässt. Die Spieler in der Verteidigung schützen das Tor, helfen dem Torwart und verhindern, dass der Gegner gewinnt. Ein breites Spektrum für Linus, sich nach der Konfirmation mit in seiner Kirchengemeinde einzubringen.
In der persönlichen Ansprache vor dem Konfirmationsgelübde und Spendung des Konfirmationssegens riet der Bezirksälteste dem Konfirmanden, sich bei Entscheidungen zu fragen, was Jesus tun würde und was Jesus garantiert nicht tun würde. Weiterhin gab er ihm den Rat, sich in der Kirchengemeinde einen Leuchtturm zu suchen und wies darauf hin, dass es viele Leuchttürme mit viel Glaubenserfahrung in der Gemeinde gibt.
Nach der Spendung des Konfirmationssegens überreichten Jugendliche Linus Blumen und die Jugendbetreuer der Gemeinde Unna, Birgit und Ralf Bracha, übermittelten ihm ein herzliches Willkommen im Jugendkreis.
28. April 2026
Text:
Ines Lenze,
Redaktion Bezirk
Fotos:
Ines Lenze,
Lia Rattay
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