Auf Veranlassung von Apostel Follmann findet im Zeitraum von April bis Juni 2026 ein sogenannter Vorsteheraustausch zwischen den Kirchenbezirken seines Verantwortungsbereichs statt. Am 19. April 2026 feierte Evangelist Elmar Sacher, Vorsteher der Kirchengemeinde Wuppertal-Hatzfeld im Kirchenbezirk Bergisches Land, den Gottesdienst in Kamen und am 26. April wird Priester Karsten Kramer, Vorsteher der Kirchengemeinde Kamen, in Wuppertal-Hatzfeld Gottesdienst feiern.
Zu Beginn des Gottesdienstes stellte sich Evangelist Sacher kurz vor, erwähnte Lebensalter, berufliche Tätigkeit und dass er einer der drei Vertreter des Bezirksvorstehers Holger Zimmermann sei.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Lukas 8,16 zugrunde: "Niemand aber zündet ein Licht an und bedeckt es mit einem Gefäß oder setzt es unter eine Bank; sondern er setzt es auf einen Leuchter, auf dass, wer hineingeht, das Licht sehe".
Anfangs trug der Chor das Lied "Gib mir mehr von deinem Geiste..." vor und im Erleben des Gottesdienstes erfüllte spürbares Geisteswirken das Gotteshaus.
Sei ein Licht
Die Botschaft des Gottesdienstes war, ein Licht zu sein, für Helligkeit zu sorgen. Das sei nicht immer einfach und er habe auch Situationen erlebt, wo er fast alles hingeworfen hätte, machte der Evangelist deutlich. Unser Leben sei nicht immer schön, oft anstrengend oder bedrückend. Doch Gott möchte unseren Lebensraum erhellen, ja er möchte, dass wir mehr und mehr vom göttlichen Standpunkt auf unser Leben blicken.
Für Helligkeit sorgen
Ein Licht sein, bedeute in der christlichen Praxis freundlich, ehrlich, geduldig und treu zu sein. In diesen christlichen Tugenden zu wachsen, kann uns je nach Lebenssituation überfordern. Evangelist Sacher rief dazu auf, um Kraft von Gott zu bitten und erwähnte das Männerchorlied "Gib mir Kraft für einen Tag".
Die Tugenden mit Leben füllen
Freundlich sein im christlichen Sinn schließt Menschen nicht aus, die wir nicht mögen. Ehrlich sein bedeutet einerseits immer ehrlich zu sein und dass diese Ehrlichkeit mit viel Liebe übermittelt wird. Geduldig sollten wir auch dann bleiben, wenn etwas Zeit braucht oder wir erst auf Entdeckungsreise gehen müssen. Bitten wir Gott um Impulse, damit wir in diesen Tugenden wachsen. Bitten wir Gott um Brennmaterial, damit in uns ein neues Feuer brennen kann.
Priester Kramer erwähnte im Predigtbeitrag das "Schubladendenken" und rief dazu auf, unsere "Schubladen" einmal aufzuräumen. Was gehört dort hinein und was nicht.
Mit Gebet und Segensspendung endete der Gottesdienst nach der Feier des Heiligen Abendmahls.
20. April 2026
Text:
Redaktion Bezirk
Fotos:
Redaktion Bezirk
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