Am Mittwochabend, den 20. August 2025 feierte Apostel René Follmann einen festlichen Gottesdienst mit der Kirchengemeinde Bönen. Die Gemeinde Hamm-Wiescherhöfen war ebenfalls eingeladen, sodass zahlreiche Gläubige gemeinsam in der Kirche an der Friedhofstraße zusammenkamen.
Als Grundlage der Predigt wählte Apostel Follmann das Bibelwort aus 1. Mose 13, 8, mit dem Stammapostel Jean-Luc Schneider am 10. August 2025 in Dakar gedient hatte: „Da sprach Abram zu Lot: Es soll kein Zank zwischen mir und dir und meinen und deinen Hirten sein; denn wir sind Brüder.“
Gotteskindschaft
Zunächst ging der Apostel auf das vorgetragene Lied der Sänger ein, in welchem die Gotteskindschaft besungen wurde und wies darauf hin, dass es für Nachfolger Christi wichtig sei, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, sich Gedanken zu machen, was in der Nachfolge wichtig sei und was an erster, zweiter oder dritter Stelle stehe.
Friedensstifter
Abram hatte eine Verheißung erhalten, 1. Mose 12,1-5, er glaubte Gott und folgte mit seiner Familie, und auch mit Lot und dessen Familie. Sie hatten viele Angehörige und auch viel Vieh. Im Laufe der Zeit gab es Zank unter den Hirten von Abram und Lot. Apostel Follmann berichtete, dass der Stammapostel deutlich machte, dass Abram in dieser Konfliktsituation den Weg des Friedens gewählt und dabei auf eigene Vorteile verzichtet habe. Dies diene als Vorbild für das Zusammenleben in der Kirche. Wer bereit sei, eigene Interessen hintenanzustellen, trage dazu bei, dass die Kirche ein Ort der Einheit bleibe.
Auf dem Glaubensweg warten wir auf die Wiederkunft Christi. Konflikte auf diesem Weg sollten im Geist des Evangeliums gelöst werden.
Frieden im Hochzeitssaal
Apostel Follmann verglich den biblischen Hochzeitssaal mit dem Gotteshaus oder der Gemeinde. Im Hochzeitsaal wird es keinen Streit geben. Jede Gemeinde sollte darauf hinarbeiten, Frieden zu halten und Streit zu schlichten.
Frieden im Miteinander
Diakonin Astrid Poguntke ging im Mitdienen auf den Frieden in der Familie und in der Gemeinde ein. Es können schon kleinste Dinge oder Worte zu Zank und Streit führen. Gehen wir dann aufeinander zu? Versuchen wir den Streit zu schlichten? Wie wichtig ist uns der Friede untereinander? Im Bemühen Frieden zu stiften und zu bewahren, kann sich auch himmlischer Friede in uns entwickeln.
Der Gottesdienst endete mit einem gemeinsamen Schlusslied aus der Chormappe „Der Herr ist mein Licht“ (CM 162).
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