In der Kirche in Unna erlebten die Gottesdienstteilnehmer der Kirchengemeinden Unna und Unna-Massen den feierlichen Konfirmationsgottesdienst am 11. Mai 2025, der nicht nur für Hanna und Jonathan, sondern auch für alle Anwesenden eine besondere Bedeutung hatte.
Dem Festgottesdienst, welchen Evangelist Martin Rattay feierte, lag das Bibelwort aus Philipper 2,4 zugrunde: „Und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.“.
Musikvortrag verzaubert
Zum Gottesdienstbeginn ertönte ein Klaviervortrag aus dem Film „Die fabelhafte Welt der Amelié“. Hierzu erwähnte Evangelist Rattay, dass er während des Klaviervortrags viele Gesichter gesehen habe, die ihre Augen geschlossen hielten - ein Merkmal, dass dieser musikalische Genuss die Gemeinde "verzaubert" habe.
Den Konfirmanden und indirekt auch der Gemeinde gab der Evangelist mit: „Achte dabei auch auf dich und lass dich vorbereiten auf die Wiederkunft Christi, bleib in der Gemeinschaft, gib von deinen Talenten ab und unterstützt euch gegenseitig.“ Dann wandte er sich der Gemeinde zu, mit dem Hinweis: „Die Konfirmanden brauchen unsere Liebe mehr als unsere Belehrungen.“
Predigtbeitrag
Nach dem Chorvortrag „Du hast uns als Gemeinde" (CM 352) bezog sich Priester Krebs auch auf den bereits erwähnten Klaviervortrag und beschrieb kurz die Handlung des Films. Amelié öffnete mit ihrer Art Herzen und brachte Wärme in das Leben der Leute. Sein Fazit daraus: Das können und sollen auch Christen am Nächsten tun.
Nomen est Omen
Dann erklärte Priester Krebs die Bedeutung der Vornamen der Konfirmanden. Beide wurden schon im Alten Testament erwähnt und hatten ihre Geschichte. Hanna erlebte im Alten Testament viele Hänseleien, da sie keine Kinder bekommen konnte. Sie sprach deshalb viel mit Gott und versprach ihm einiges, sollte er ihren Wunsch erfüllen. Gott erhörte sie und sie hielt ihre Versprechen und blieb treu. In unsere Sprache übersetzt heißt der Name Hanna: Gott hat sich erbarmt. Jonathan war der beste Freund Davids (Sohn des Königs Saul). Er bewies Zusammenhalt und Loyalität gegenüber seinem Freund. Jonathan heißt übersetzt: Geschenk Gottes. Wichtig sei es, aus welcher Gesinnung heraus jeder handelt. Handeln aus Liebe zu Gott und nicht aus Berechnung, ohne sich selbst dabei zu vergessen.
Konfirmationsgelübde und Segensspendung
Zum Abschluss des Predigtteils wurde das Musikstück „Selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren“ mit Klavier und Querflöte vorgetragen. Nach der Sündenvergebung traten die Konfirmanden an den Altar. Es wurde das Grußwort des Stammapostels an die Konfirmanden vorgelesen. Evangelist Martin Rattay begrüßte nun die Konfirmanden offiziell am Altar. Mit einem persönlich erlebten Beispiel übermittelte er den Konfirmanden den Rat, Gelegenheiten zu nutzen, um von dem, was wir als Christen besitzen, abzugeben. Nachdem die Konfirmanden ihr feierliches Gelübde abgelegt hatten, spendete Evangelist Rattay Hanna und Jonathan den Konfirmationssegen. Nach der Segenshandlung beglückwünschte er die beiden als vollwertige Christen und Gemeindemitglieder.
Der Gottesdienst endete nach der Feier des Heiligen Abendmahls mit Schlusssegen, Musik und Gratulationen.
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