Am Ostersonntag feierte Apostel René Follmann in Bergkamen-Rünthe einen Gottesdienst mit den Gemeindemitgliedern aus Rünthe und Oberaden. Er spendete einem Erwachsenen und einem Kind das Sakrament der Heiligen Versiegelung und versetzte Diakon Ralf Banken in den wohlverdienten Ruhestand.
Der Gottesdienst, den Apostel Follmann in der vollbesetzten Kirche in Rünthe mit den Gläubigen feiern konnte, stand unter dem Bibelwort aus dem Evangelium nach Markus 16, 9-10: Als aber Jesus auferstanden war früh am ersten Tag der Woche, erschien er zuerst Maria Magdalena, von der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte. Und sie ging hin und verkündete es denen, die mit ihm gewesen waren, die da Leid trugen und weinten.
Kinder sollen es einmal besser haben
Zu Beginn der Predigt bedankte sich Apostel Follmann dafür, dass so viele Kinder im Gottesdienst waren. Es zeige, dass die anwesenden Eltern Verantwortung übernommen haben und auch dafür sorgen, dass die Kinder es später einmal besser haben sollen. Dies gelte nicht nur für das natürliche Leben, sondern ebenso auch für die geistliche Entwicklung der Kinder.
Einhaltung von Vorschriften, Liebe zu Gott und vorhandene Zweifel
Kernpunkt der Predigt des Apostels waren Gedanken, die den anwesenden Gläubigen klarmachten, dass es zwar für das Zusammenleben in der Gemeinschaft gilt Regeln einzuhalten, aber die innige Beziehung zu Gott und dem Nächsten durch das Gebot der Liebe wichtig sei. Der Glaube, dass Jesus Christus tatsächlich auferstanden ist, ist der Weg zum Heil durch Jesus Christus. Die Liebe zu Gott und dem Nächsten wächst aus dem Glauben, dass Jesus Christus das Opfer am Kreuz brachte und durch seine Auferstehung den Sieg über den Tod errungen hat.
Selbst in der damaligen Zeit, so der Apostel, gab es Zweifel, dass Jesus Christus auferstanden war. Es gibt ja keine Erklärung in den Evangelien, wie die Auferstehung abgelaufen ist. Sogar die Nachfolger Jesu zweifelten zum Teil, sogar als er vor ihnen stand. Schlussendlich gilt es Gott zu vertrauen, auch wenn Zweifel an dem Geschehen auftauchen. Der gläubige Christ erlebt in seinem Leben, dass auch dieses nicht immer frei von Leid und Zweifeln ist. Es ist aber wichtig zu wissen, dass Gott die Nachfolger Christi auf die ewige Gemeinschaft und ewiges Leben mit ihm vorbereite. Dies sei keine Garantie für ein leidfreies Leben auf dieser Erde, sondern ein Versprechen für ein neues Leben im Reich Gottes. Damit schließt sich auch der Kreis zum Einstiegsgedanken des Apostels. Kinder, wie auch der gläubige Christ, sollen es einmal besser haben. Es gilt Gott zu glauben und zu vertrauen und ein Leben in inniger Beziehung zu Gott und dem Nächsten zu führen
Sakramentsspendung und Ruhesetzung
In diesem Gottesdienst konnte Apostel Follmann einem Erwachsenen und einem Kind das Sakrament der Heiligen Versiegelung spenden und mit den Gläubigen das Sakrament des Heiligen Abendmahls feiern. Bevor der Gottesdienst durch den Apostel beendet wurde, versetzte er Diakon Ralf Banken in den wohlverdienten Ruhestand. Auch wenn Ralf Banken kein großes Aufsehen um seine Person haben wolle, so der Apostel, komme er um eine entsprechen Würdigung seiner Amtszeit nicht herum. Er kennzeichnete den Diakon als jemanden, der insbesondere um das Einssein im Ämterkreis bemüht war, und dankte ihm auch für seine Arbeit in der Seelsorge an den Gläubigen und der Organisation verschiedener Bereiche in der Gemeinde.
Nach dem von Applaus begleiteten Schlussvortrag des Chores konnten sich die versammelten Gläubigen noch von ihrem Apostel verabschieden.
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