Mit dem Bibelwort aus Hebräer 13,14: "Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir", feierte Apostel René Follmann den Abendgottesdienst in Kamen und führte die Ruhesetzung des Diakons Helmut Edling durch.
Freudig und voller Erwartung erlebten die Mitglieder der Kirchengemeinde Kamen einen freudigen, tröstenden und Mut machenden Gottesdienst des Apostels René Follmann.
Symbole oder Merkmale der Heimat
Der erste Predigtimpuls des Apostels war sein Hinweis auf das „Kamener Kreuz“ und auf einen Förderturm, den er bei der Fahrt nach Kamen erblickte. Es seien – so der Apostel – Orte oder Symbole, die wir oft mit unserer Heimat verbinden. Damit lenkte er zu der Frage, was wir mit unserer himmlischen Heimat verbinden und erinnerte an Merkmale, wie Glaube, Liebe, Hoffnung, Friede, gegenseitige Wertschätzung und vieles mehr. Diese Merkmale sind ein großer Schatz, den es zu bewahren gilt, unterstrich der Apostel.
Zukunftshoffnung und Mahnung
Das Bibelwort aus dem Hebräerbrief sei nicht nur Zukunftshoffnung, sondern auch eine Mahnung wach zu bleiben, nicht müde zu werden im "Suchen der zukünftigen Stadt". Diese zukünftige Stadt sei das Bild des ewigen Lebens in vollkommener Gemeinschaft mit Gott. Es besteht immer die Gefahr, dass Situationen eintreten, in denen man „alles hinwerfen“ möchte. Und wenn dann so ein Schritt vollzogen ist, führt das nicht selten dazu, sich aus der Gemeinde und der Kirche zu verabschieden.
Was ist wichtig
Die Gemeinde horchte auf, als der Apostel darauf hinwies, dass Christsein Arbeit bedeutet und keine Bequemlichkeit. Liebe soll in der Gemeinde sein und kein Unfrieden. Eine Gemeinde ohne Liebe kann sich nur schwer entwickeln. Jeder in der Gemeinde hat eine hohe Verantwortung. Aufeinander zugehen, über den eigenen Schatten springen, besonders, wenn es nicht erwartet wird. Mithelfen, dass alle Seelen sich wohlfühlen und immer die Potenziale der Liebe einsetzen.
Trost und Kraft
Die neue Schöpfung entwickelt sich allein nach dem Willen Gottes und wer als Christ Teil dieser neuen Schöpfung sein möchte, wird sich jetzt schon am Willen Gottes ausrichten, übermittelte Apostel Follmann eine Aussage des Stammapostels. Unser Glaube an diese Zukunft und die Hoffnung darauf, ist ein großer Trost in allen Lebenslagen, machte Apostel Follmann deutlich. So gesehen, sei diese Erde ein Übungsplatz, damit sich Glaube und Hoffnung entwickeln. Unser natürliches Leben ist vielschichtig und Gott schickt hier und da Wege, die nicht nachvollziehbar sind. Der Apostel riet dazu, auch in solchen Lebenssituationen nach vorn zu blicken, sich auch mal mit dem Friedensreich zu beschäftigen, wo die, die es auf diesem irdischen Übungsplatz gelernt haben mit dem König Jesus tätig werden.
Diakon Edling
Diakon Edling bedankte sich in seinem Predigtbeitrag für die liebevolle Aufnahme und Wertschätzung, die er erlebt habe. Er erwähnte, dass er sich mit dem „Unser Vater“ beschäftigt habe und besonders mit der Bitte „Dein Reich komme“. Dabei sei in ihm die Frage deutlich geworden, ob er schon so weit sei, dass das Reich Gottes anbrechen könne.
Ruhesetzung
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls, zu welcher der Gemeindevorsteher Priester Karsten Kramer vorbereitende Gedanken äußerte, führte Apostel Follmann die Ruhesetzung von Diakon Helmut Edling durch und betonte, dass das Amt bleiben werde, dass aber der Auftrag zum Dienen im Ruhestand anders aussehe. Der Apostel wies auf Hinweise des Vorstehers hin, der Diakon Edling als verlässliche Säule im Ämterkreis bezeichnet habe, der immer mit Liebe gedient habe.
Musikalisch wurde der Gottesdienst durch den Chorgesang und Orgelspiel begleitet; vor dem Gottesdienst spielten Querflöte, Blockflöte und Piano die Lieder "O du mein Trost" (CM 428) und "Der Tag mein Gott ist nun vergangen" (GB 325).
Zum Abschluss des Gottesdienstes erfreute die Gemeinde ein "Geburtstagskind" mit dem gemeinsam gesungenen Wunschlied "Wenn Friede mit Gott".
Anschließend konnten sich die Gottesdienstteilnehmer vom Apostel verabschieden und auch dem Diakon ihren Dank und ihre guten Wünsche persönlich aussprechen.
1. April 2025
Text:
Redaktion Bezirk
Fotos:
Manfred Wind
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