Am 21. Januar 2024 fand der Jugendauftaktgottesdienst der Bezirke Hamm, Iserlohn und Paderborn mit Apostel René Follmann in Unna statt. Passend zum Jahresmotto „prayer works! - beten wirkt!“ wurden an alle Teilnehmer zur Begrüßung Armbänder mit diesem Schriftzug verteilt und angelegt.
Vor dem Gottesdienst stimmte eine kurze Anmoderation durch Diakonin Birgit Bracha auf das Thema der Predigt ein: Was wünschen wir uns von Jesus?
Hinweise zu Apostel Follmann
Lia Rattay und Diakon Luca Kramer teilten sich die Aufgabe, den neuen Apostel René Follmann mit ein paar Daten und Fakten vorzustellen, um den Teilnehmern einen ersten Eindruck davon zu geben, wer gleich den Gottesdienst halten würde.
Dem Gottesdienst lag der Bibelvers aus Matthäus 20,32 zugrunde: „Jesus aber blieb stehen, rief sie und sprach: Was wollt ihr, dass ich für euch tun soll?“ Die Bibellesung aus Matthäus 20,29-34 gab gleich zu Anfang des Gottesdienstes Aufschluss über den Kontext, aus dem das Bibelwort stammte.
Heilung ein Hinweis auf Erlösung
Bezugnehmend auf diese Begebenheit erklärte Apostel Follmann, dass die Wunderheilung der Blinden nicht nur ein Hinweis für die Macht Jesu ist, Gebrechen hinwegnehmen zu können, sondern dass er gekommen ist, um die Menschen von der Sünde zu erlösen. Der Apostel betonte, dass entscheidend für dieses Wunder der Glaube der beiden Blinden war. Sie zeigten große Beharrlichkeit darin, Jesus´ Aufmerksamkeit zu erlangen - auch wenn die Menschen um sie herum dies zu verhindern suchten - und baten den Herrn um Hilfe. Davon angerührt heilte Jesu die Blinden, und sie folgten ihm nach.
Innehalten und nachdenken
Auf die Frage „Was wünschen wir uns von Jesus?“ könnte vielleicht schnell und leichtfertig eine Antwort gegeben werden. Doch Apostel Follmann bat die versammelte jugendliche Gemeinde an dieser Stelle darum, einmal innezuhalten und genau darüber nachzudenken, was sich jeder für seine Zukunft wirklich wünscht.
Möchte jeder bei der Wiederkunft Jesu Christi dabei sein? Und welcher wohlüberdachte Wunsch könnte helfen, dieses Ziel zu erreichen?
Dankbare Nachfolger
In seinem Predigtbeitrag ging Priester Schug (Bezirk Paderborn) im Besonderen darauf ein, wie die ehemals Blinden es Jesu gedankt haben. Jesus hat nicht alle Menschen geheilt. Er half vorrangig denjenigen, die sein Mitgefühl weckten und die ihren Glauben an Gott und ihn als Gottessohn bekundeten. Doch nicht alle Geheilten zeigten ihre Dankbarkeit. Die geheilten Blinden aber wollten Christus nahe sein, indem sie ihm nachfolgten.
Priester Schug wandte sich eindringlich an die Anwesenden mit dem Hinweis, dass jeder in seinen Gebeten Bitte und Fürbitte zum Ausdruck bringen möge, dabei aber das Danken nicht vergessen sollte.
Jesus wendet sich einem jeden persönlich zu
Priester Markus Heinrich aus dem Bezirk Iserlohn nannte ein weiteres Beispiel dafür, dass sich Jesus dem Einzelnen zuwendet und erwähnte das Beispiel des Gelähmten, der von seinen Freunden durch ein Dach zu Jesus gebracht wurde. Die Beharrlichkeit dieser Freunde, im Glauben und in der Tat, sei beispielhaft mit Blick auf die Nächstenliebe. (Markus 2)
In scheinbar ausweglosen Situationen könne jeder darauf vertrauen, dass sich Jesus die Zeit nimmt und sich ihm zuwendet. Wer das glaubt und erlebt, sucht seine unmittelbare Nähe im Gottesdienst, im Gebet, aber auch in der Gemeinschaft.
27. Januar 2024
Text:
Miriam Daniel,
Robin Lepke
Fotos:
Christof Krebs,
Michael Neuhaus,
Laura Wolf
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