Einen besonderen Segenstag erlebte die Kirchengemeinde Unna-Massen am Sonntag, den 6. August 2023 im Festgottesdienst mit Spendung des Sakraments der Heiligen Wassertaufe. Die für die Gemeinde nachvollziehbare Verabschiedung des langjährigen Diakons, Chordirigenten und Orgelspielers mit seiner Familie löste viel Dankbarkeit und die besten Wünsche für den Wechsel in die neue Kirchengemeinde aus.
Die Eltern und Verwandten der kleinen Mia & Paul freuten sich mit allen anwesenden Glaubensgeschwistern der Gehörlosengemeinde sowie der Ortsgemeinde, dass ihre beiden Kinder das Sakrament der Heiligen Wassertaufe durch den Gemeindevorsteher, Priester Andrée Kramer, empfangen konnten. Für ihn war dies seine erste Taufe als noch recht neuer Vorsteher der Gemeinde Massen.
Gott sieht seine Kinder und schenkt Heil
Der Gottesdienst stand unter der Überschrift „Gott sieht seine Kinder“ und behandelte im Kern, dass Gott alle Menschen sieht und kennt - somit auch ihre Sorgen und Mühen. Weil Liebe sein Wesen und Kennzeichen ist, möchte er die Menschen davon erretten und bereitet hierfür einen Weg.
Gott verbindet sich mit dem Menschen
Dieser Gedanke wurde vor der Taufhandlung noch einmal vertieft, weil Gott in dem Sakrament der Heiligen Wassertaufe den Bund eines guten Gewissens mit den Täuflingen eingeht, durch den die Erbsünde abgewaschen wird, wodurch diesen der Weg zur völligen Erlösung freigemacht wird. Doch zu dieser Erwählung gilt es sich immer wieder durch Glaube und Bußfertigkeit zu bekennen. Tröstlich ist dabei vor allem der Gedanke, dass Jesus explizit dazu aufgerufen hat, dass die Kinder zu ihm gelassen werden sollen – er hat sie im Blick und sie sind ihm wichtig.
Segenswünsche für die getauften Mia und Paul und ihre Eltern schlossen die Sakramentshandlung ab.
Verabschiedung
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls und dem Schlusssegen fand dann ein – für die Gemeinde - eher weniger freudiges Ereignis statt. Diakon Jens Wegner mit seiner Frau Ann-Christin und ihren drei Kindern wurden aus der Gemeinde verabschiedet. Sie hatten sich ihrer Kinder zuliebe zu einem Wechsel in eine Nachbargemeinde entschieden, weil dort recht viele Kinder „zuhause“ sind.
Neben den vielfältigen Tätigkeiten, denen Diakon Wegner in den vielen Jahren seiner Gemeindezugehörigkeit mit großem Engagement nachgegangen ist, wird sein herzerfrischender, liebe- und humorvoller Charakter eine Lücke in der Gemeinde hinterlassen, weshalb die Gemeinde ihm und seiner lieben Familie gerne einen guten Start in der neuen Gemeinde wünschte und hofft, dass alle fünf sich dort rasch verwurzeln und wohlfühlen.
22. August 2023
Text:
Günther Kohl
Fotos:
Fotograf Gemeinde
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