Den Ostergottesdienst am 9. April 2023 feierte Apostel Wolfgang Schug zusammen mit den Gemeinden Unna und Unna-Massen in der Kirche in Unna. In diesem Gottesdienst wurde zwei Kindern das Sakrament der Heiligen Versiegelung gespendet. Ein Priester im Ruhestand wurde mit der Krankenbetreuung beauftragt.
Dem Ostergottesdienst lag das Bibelwort aus dem Johannesevangelium 14, 18-19 zugrunde: "Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen; ich komme zu euch. Es ist noch eine kleine Zeit, dann sieht mich die Welt nicht mehr. Ihr aber seht mich, denn ich lebe, und ihr sollt auch leben."
Chor- und Instrumentalvorträge gestalteten den Gottesdienst mit und umrahmten die Predigtbeiträge und sakramentalen Handlungen.
Jesu Auferstehung
Eine Bibellesung aus Lukas 24, 1-12 stimmte die anwesenden Gläubigen auf die nachfolgende Predigt ein. Der Text schildert das Vorfinden des leeren Grabes durch die Frauen von Galiläa, das Überbringen der Auferstehungsbotschaft durch zwei Engel und die Ungläubigkeit bei den elf Jüngern.
Apostel Wolfgang Schug verwies zunächst auf die sich drastisch verändernden Ereignisse der damaligen Karwoche - angefangen vom „Hosianna“ beim Einzug in Jerusalem hin zum „Kreuziget ihn“ nur wenige Tage später.
Ich lebe …
Der Apostel betonte, dass es sich an Ostern mit der Auferstehung Jesu um den Beweis der Größe und Macht Gottes über den geistigen Tod, aber auch um seine Liebe zu den Menschen handele. Weder die Bürde der körperlichen Leiden noch die Versuchungen durch den Teufel konnten Jesus von der Erfüllung des göttlichen Planes abhalten.
… und ihr sollt auch leben!
Ewiges Leben mit ihm stellt Jesus demjenigen in Aussicht, der ihn sieht. Sehen in diesem Sinn bedeutet: an Jesus glauben, ihn lieben und ihm nachfolgen.
Bezirksevangelist Olaf Auffenberg, Vorsteher der Gemeinde Unna, erwähnte in seinem Predigtbeitrag den Auferstehungsleib, in welchem der auferstandene Jesus den Menschen begegnete.
Bezirksältester Ralf Ermisch fügte hinzu, dass Gott mit der Auferstehung Jesu der Macht und der Einflussnahme des Teufels eine klare Grenze gesetzt habe. Diese klare Grenze zeige sich aber auch für uns, weil wir die Auswirkung des Opfers Jesu für uns rational nicht begreifen, sondern nur im Glauben erfassen können.
Dass du da bist, ist ein Wunder Gottes!
Vor der Feier des Heiligen Abendmahls traten zwei Elternpaare mit ihren beiden Kindern unter musikalischer Begleitung von Klavier und Querflöte zur Heiligen Versiegelung an den Altar. Nach einleitenden Worten des Apostels erfolgte die Spendung der Gabe des Heiligen Geistes.
Vor dem Schlussgebet beauftragte Apostel Schug Priester im Ruhestand Detlev Kobrinski mit der Hausbedienung erkrankter Geschwister.
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