Mit einem aussagekräftigen Impuls des Bezirksapostels eröffnete Bischof Makulla den Gottesdienst am 13. September 2020 in der Kirche in Kamen, welche unter Corona-Bedingungen vollständig besetzt war.
Einleitend wies Bischof Makulla darauf hin, dass der Bezirksapostel kürzlich auf die Kernaussage der diesjährigen Schaukasten-Plakate hinwies und eine dieser Aussagen herausstellte: "Hier bin ich genau am richtigen Ort". Der Bischof wünschte den versammelten Gläubigen und Gästen, dass sich diese Aussage auch im Gottesdiensterleben immer für jeden erfüllen möge.
Neues im Blick haben
Immer mal - so Bischof Makulla - erlebe er in Gesprächen, dass manche Mitmenschen nur von sich erzählen, von ihren Erfolgen, von ihren neuen Anschaffungen, von dem was sie alles geleistet haben. Auch wenn diese Art der "Selbstbeweihräucherung" oft befremdlich wirke, sei es hilfreich, sich neuen Dingen und Impulsen zu öffnen. Mit Blick auf die christliche Entwicklung zur neuen Kreatur sind Nachfolger Christi aufgerufen, neues Leben in sich zur Entfaltung zu bringen.
Christen erleben immer etwas Neues. Auch wenn Bibelworte schon häufig Grundlage eines Gottesdienstes waren, so entwickele der Heilige Geist immer neue Perspektiven und Blickwinkel. Alles diene dem inneren Wachstum und der Entwicklung der neuen Kreatur.
Dein Reich komme!
Die biblische Bitte im Vaterunser: "Dein Reich komme" (Matthäus 6, 10) war die Grundlage für den Gottesdienst . Dieses Reich habe eine vergangene, gegenwärtige und zukünftige Dimension. In Jesus Christus war das Reich Gottes aufgerichtet. Wer ihm damals nachfolgte, erlebte die Kraft, Liebe und Nähe Gottes und konnte sich innerlich entwickeln.
Auch die, die heute Christus nachfolgen, können die Kraft, Liebe und Nähe Gottes erleben und wahrnehmen. Auch heute entwickeln sich Christen zu Gott hin. Die Bitte "Dein Reich komme" weise aber auch besonders auf die verheißene Wiederkunft Christi und auf die neue Schöpfung hin. Diese zukünftige Dimension bestimme das Leben und Handeln des Christen.
Bischof Makulla erwähnte eine wesentliche Grundhaltung christlicher Nachfolge und wies auf David hin, der in durchlebten schwierigen und gefahrvollen Zeitabschnitten seines Lebens in seinen Psalmdichtungen immer den Lobpreis und die Dankbarkeit Gott gegenüber betont hat. Wer Gott loben und danken könne, gehöre zu den glücklichen Menschen, machte Bischof Makulla deutlich.
Der Bezirksälteste Ralf Ermisch und Evangelist Jörg Manthey unterstrichen in ihren Predigtbeiträgen die Aussagen des Bischofs.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
