Der 19. Mai 2019 war ein denkwürdiger Tag für die Kirchengemeinde Unna-Massen und für Eric Preuß. Nach vielen konfirmationslosen Jahren sorgte die Konfirmation von Eric für große Freude und Begeisterung in der Gemeinde.
Alle waren aufgeregt und in freudiger Erwartung zum Konfirmationsgottesdienst gekommen. Dieser wurde vom Vorsteher, Priester Norbert Kumor, gehalten. Gleich zu Beginn wies er mit einem Augenzwinkern darauf hin, dass es für beide die erste Konfirmation sei und sie deshalb auch von etwas Nervosität geplagt wurden. Man würde es aber gemeinsam schaffen.
Ansprechende Ausführungen zur Konfirmationsbedeutung
In sehr ansprechender Weise ging der Vorsteher auf den Konfirmanden Eric und die Bedeutung der Konfirmation für sein weiteres Leben ein und betonte besonders, dass er immer auf die Unterstützung der Gemeinde zählen und auch dort jederzeit um Rat fragen könne.
Die Ausführungen des Vorstehers wurden durch die Beiträge der drei Priester in der Gemeinde noch unterstrichen. Ihre Beiträge waren nicht nur durch die einerseits humorvoll dargestellten Inhalte auch für die Gemeinde einprägsam, sondern zeigten auch sehr viel Tiefsinn als Hilfestellung für den Alltag und den zukünftigen Lebensweg des Konfirmanden.
Beeindruckende Segenshandlung
Die eigentliche Segenshandlung war für alle sehr nachhaltig und beeindruckend. Der Vorsteher stellte sich nicht – wie üblich – dem Konfirmanden gegenüber, sondern beide stellten sich nebeneinander – der Gemeinde zugewandt – vor den Altar.
Als Einleitung in diesem besonderen Moment ging der Vorsteher auf die Überlegungen der Amtsbrüder ein, was man dem Konfirmanden denn schenken könnte. Da reichten die Vorschläge von einer Fußball-Jahreskarte bis zu einem PC-Spiel. Mit dem Hinweis, dass es etwas Besonderes, Einmaliges sein sollte, überreichte der Vorsteher eine kleine Schatztruhe an Eric und forderte ihn auf, diese zu öffnen und zu sagen, was er darin sehe. Es lag ein Spiegel darin, in dem Eric sich selbst sah. Es sollte ihm sagen, dass er selbst etwas Besonderes sei, nicht nur für die Familie oder die Gemeinde, sondern auch für Gott und dass er mit diesem Bewusstsein seinen weiteren Lebensweg gehen solle.
Musikalische Highlights
Mit dem Zitat einer Strophe aus dem Lied „Ich habe einen Schatz gefunden“ der Band Silbermond richtete er sehr persönliche Worte an den Konfirmanden und unterstrich damit den roten Faden, der sich durch den gesamten Gottesdienst zog.
Zu erwähnen sei auch, dass der Gottesdienst musikalisch nicht nur durch diverse Chorbeiträge gestaltet wurde, sondern auch ein Zitherspieler durch den Vortrag diverser Stücke – auch mit Gesangsbegleitung – einen außergewöhnlichen Punkt setzte.
Die gesamte Gemeinde war nach dem Gottesdienst voller Begeisterung und Freude über die Art und Weise der Durchführung und so hatte diese Stunde eine nachhaltige Wirkung für alle.
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