Goldhochzeit von Rita und Horst Suchy
Wie bereits im letzten Bericht angekündigt, konnte die Gemeinde Unna-Massen erneut eine Goldhochzeit erleben.
Am Sonntag, den 3. Juni 2018 erhielten die Glaubensgeschwister Rita und Horst Suchy in der Kirchengemeinde Unna-Massen den kirchlichen Segen zu ihrer Goldenen Hochzeit.
Als Leitwort zu der Segenshandlung diente Psalm 147, 1-5:
Halleluja!
Lobet den Herrn! Denn unsern Gott loben, das ist ein köstlich Ding, ihn loben ist lieblich und schön.
Der Herr baut Jerusalem auf und bringt zusammen die Verstreuten Israels.
Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind und verbindet ihre Wunden.
Er zählt die Sterne und nennt sie alle mit Namen.
Unser Herr ist groß und von großer Kraft und unermesslich ist seine Weisheit.
Der Vorsteher, Evangelist Erhard Hauler, hatte für diesen besonderen Moment der Geschwister Suchy anhand zweier gleichschenkliger Dreiecke ihre Ehezeit in Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft skizziert.
Zunächst erläuterte er die Bedeutung des auf die Spitze gestellten Dreiecks, das hier gleichbedeutend mit „Blick auf 50 Ehejahre“ war.
Die „Spitze des Dreiecks“ stellt die Vergangenheit dar. Dies war der Anfang der Ehezeit, wo man bewusst Verantwortung übernahm und begann, sich in Bescheidenheit nach und nach einzurichten. Getragen wurde diese Zeit insbesondere von gegenseitiger Aufmerksamkeit und Beachtung, wobei gegenseitiges Zuhören und Miteinanderreden ein Grundelement war.
Das sich „öffnende V des Dreiecks“ symbolisiert die Gegenwart und Zukunft der Ehezeit. Es zeigt die Früchte der Investition in die Ehejahre, die nun genossen werden können. Dazu zählen ein schönes Zuhause genauso wie die Kinder und Enkel, die dankbar sind für den immerwährenden Einsatz des Goldhochzeitpaares, der ihnen auch weiterhin am Herzen liegt.
Im nächsten Teil der Ansprache ging der Vorsteher auf das „mit der Spitze nach oben zeigende Dreieck“ ein. Dies stellt den Blick auf Gott des Goldhochzeitspaares in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dar.
Für die Vergangenheit bedeutet es Danken und Loben, dass Gott sie zusammengeführt hat.
In der Gegenwart und Zukunft symbolisiert das Dreieck ihr Loben für die göttliche Wegbegleitung bis heute und in Zukunft und die Zuwendung in allen Lebenslagen.
Im Anschluss an die Erläuterung der beiden Dreiecke zeigte der Vorsteher, dass das Zusammenlegen der beiden Dreiecke einen Stern ergibt und bezeichnete ihn als „Stern, der euren Namen trägt“. Im Hinblick auf das Jubelpaar bedeute es einerseits, dass Gott beide Ehepartner kennt und ihre Namen im Lebensbuch eingetragen sind. Er ordnet alles und gibt Zuversicht für die Zukunft.
Weiterhin ist ein Stern immer eine Orientierung, an der man seinen Standpunkt ausrichten kann.
Zum Abschluss überreichte Priester Stawinski als Bezirkspriester dem Goldhochzeitpaar eine „goldene Sternenschale“ mit einer Kerze und den folgenden Worten:
Die Kerze leuchtet als Zeichen eurer Liebe und Treue zueinander. Das Licht ist für uns alle auch Orientierung und ist auch gleichzeitig Symbol für Gottes Bewahrung und Segen mit euch.
Für eine besondere Überraschung der Gottesdienstteilnehmer sorgten die Enkelkinder Michelle und Jannik; Michelle sang ein Liebeslied und wurde dazu mit Klavier begleitet.
Im Anschluss hatten alle Geschwister Gelegenheit, ihre Glück- und Segenswünsche dem Goldhochzeitspaar zu übermitteln.
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