Die traditionelle Rollstuhlwanderung - eine Initiative der neuapostolischen Kirchengemeinde mit dem Bündnis für Familien - wurde am Samstag, dem 12. Mai zum 11. Mal durchgeführt und erfreute sich wieder großer Beliebtheit.
Eingeladen waren die Bewohner der örtlichen Seniorenheime und gehbehinderte Stadtbewohner. Für jeden Rollstuhlfahrer fand sich wieder eine ausreichende Anzahl von Schiebern.
102 Teilnehmer begaben sich auf die kleine Wanderung - davon 48 Rollstuhlfahrer
Im Stadtbereich am Bahnübergang erforderte es einige Geduld der wartenden Autofahrer bis die ganze Kolonne den Übergang passiert hatte, wobei die Fahrer durchaus mit viel Toleranz und Geduld die Passage abwarteten. Die Senioren bewunderten besonders im Hindenburghain die schöne Aussicht auf die Ruhr und die großen und bunt blühenden Rhododendronbüsche. Einige "Schieber" hatten mit ihren "Passagieren“ besonderes Glück, erfuhren sie doch manche Anekdote aus dem früheren Fröndenberg. Zeit für eine ausgiebige Kaffeepause fand sich in der Kulturschmiede. Im angrenzenden westfälischen Kettenschmiedemuseum konnten die interessierten Teilnehmer die alten Maschinen besichtigen und die Herstellung von schweren Kettengliedern verfolgen.
Auf dem Rückweg wurde dann wieder eifrig an frühere Geschäfte und Firmen erinnert, die sich mal in Fröndenberg befanden. Es war interessant, welche Erinnerungen geweckt wurden. Ein sehr schöner Nachmittag endete mit viel Dankbarkeit und der Bitte um Wiederholung im nächsten Jahr.
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