Am 11. Februar 2018 traf sich die Gemeinde Werries zum ersten Gesprächskreis, der zuerst zweigeteilt war und zum Schluss in einen Gesprächskreis mündete.
Das Thema: Was kann die Gemeinde dazu beitragen, dass sich Kinder und Jugendliche in der Gemeinde wohlfühlen?
Dazu diskutierten gleichzeitig die Kinder und Jugendlichen und die Erwachsenen mit Moderation durch zwei Gemeindemitglieder.
Was wollen Jugendliche und Kinder, was können die Erwachsenen? Oder: Wie wird man Gemeinde?
Was die Kinder von den Erwachsenen, von der Gemeinde und vom Leben im eher gottesdienstlich geprägten Miteinander wünschen, war sehr eindeutig: Keine kindliche Behandlung, keinen Zwang, kürzere und interessantere Gottesdienste!
In der gleichen Zeit hatten die Erwachsenen selbstkritisch formuliert, dass man mit der jüngeren Hälfte der Gemeinde mit mehr Respekt und Selbstverständlichkeit umgehen müsse, sie als „mitdenkenden“ Teil der Gemeinde begreifen sollte und dass dies auch im Umgang miteinander, in den Planungen und in den vielen Gesprächen zum Ausdruck kommen müsse.
Die Aufgaben für die Zukunft
Dies war ein erster Anfang. Zwei der „Kinder“ hatten die kritischen Bemerkungen selbstbewusst und klar formuliert, ein Start eines bewussten und sehr hoffnungsvollen Diskurses, der vor zehn Jahren noch nicht so denkbar gewesen wäre.
Schon vor diesem Gemeindegespräch hatten die Kinder und Jugendlichen gewünscht, die nächste Weihnachtsfeier (!) allein und ohne Anleitung der erwachsenen Gemeindemitglieder vorzubereiten und durchzuführen. Schon das hatte die Gemeinde begeistert aufgenommen. Sechs weitere Ideen wurden angesprochen und bedürfen der gemeinsamen Ausarbeitung in den nächsten Monaten. Miteinander.
Wir werden darüber berichten.
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