Apostel Wolfgang Schug feierte am Donnerstag, den 2. November 2017 in Unna den Abendgottesdienst und ordinierte zum Ende des Gottesdienstes für die Gemeinde Kamen-Heeren-Werve einen Diakon.
In der gut gefüllten Kirche in Unna freuten sich die Gläubigen der ebenfalls eingeladenen Gemeinden Bönen, Unna-Massen, Hamm-Wiescherhöfen und Kamen-Heeren-Werve auf das Dienen des Apostels, der von Bischof Karl-Erich Makulla und dem Bezirksältesten Friedhelm Sommer aus dem Bezirk Paderborn, dem Bezirksältesten Ralf Ermisch und den Vorstehern der eingeladenen Gemeinden begleitet wurde.
Groß war die Freude der Kirchengemeinde Kamen-Heeren-Werve, als vor Gottesdienstschluss der Apostel das seit einiger Zeit in Heeren wohnende Gemeindemitglied Dominik Schilling nach vorn rief und ihn zum Diakon ordinierte. Nach dem Gottesdienst übermittelten nahezu alle Gottesdienstteilnehmer ihm ihre Segenswünsche zur Amtsausübung.
Wer ist der Größte im Himmelreich
In spürbar schöner Atmosphäre umfasste die Predigt des Apostels mit dem Bibelwort aus Matthäus 18, 1 bis 5 den Rangstreit der Jünger und den darauf folgenden Hinweis Jesu. Der Streit der Jünger um die Frage, wer denn der Größte im Himmelreich sei und der liebevolle Nachhilfeunterricht des Gottessohnes, wirft einige Fragen auf.
Diese alte Geschichte ist heute noch hochaktuell, weil das, was die Jünger seinerzeit als Frage an den Gottessohn formulierten, nichts an elementarer Bedeutung verloren hat. Schließlich wird jeder Nachfolger Christi in der Selbsterkenntnis feststellen, dass es immer wieder Situationen gibt, wo man stolz auf seine Werke, auf seinen Einsatz, sein Engagement, seine Nächstenliebe oder auch seine Demut ist und sich deswegen als besser oder "größer" als andere sieht.
Da im Himmelreich andere Gesetzmäßigkeiten gelten als im weltlichen Leben, komme es darauf an, zu erkennen, dass im Verhältnis zu Gott Größe nicht durch Macht und Ehre, sondern durch wahre Demut gekennzeichnet ist.
Ein Kind als Vorbild
Durch die Predigt rief Apostel Schug die Gläubigen dazu auf, sich noch mehr als bisher wie ein Kind im Gottvertrauen, in der Hilfsbedürftigkeit, Mittellosigkeit und erkannter eigener Schwäche auf Gott, den himmlischen Vater zu verlassen.
Musikalisch wurde der Gottesdienst durch einen großen gemeinsamen Chor sowie durch Orgelspiel und Querflöten umrahmt.
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