Am 11. Mai 2016 hielt Apostel Schug den Wochengottesdienst in der Kirche in Bönen für die Gemeinden Bönen und Hamm-Wiescherhöfen. In diesem Gottesdienst empfingen drei Kinder das Sakrament der Heiligen Versiegelung und ein Diakon wurde in den Ruhestand versetzt.
Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort aus Psalm 29,11: „Der Herr wird seinem Volk Kraft geben; der Herr wird sein Volk segnen mit Frieden."
Der Apostel verwies zu Beginn seiner Predigt darauf, dass sich die Zusagen Jesus Christus in der Vergangenheit bisher immer erfüllt haben. Dies zeigt sich auch in dem Bibelwort, bei dem der Psalmist mit seiner Wortwahl keine Vermutung ausspricht, sondern eine zweifellose Gewissheit zum Ausdruck bringt.
Kraft und Frieden sind Grundbedürfnisse des Menschen
Wie kommen wir an diese Kraft? Der Psalmist gibt im Vers 2 eine einfache Anleitung: „Bringet dar dem Herrn die Ehre seines Namens, betet an den HERRN...“. In der Anbetung Gottes wird uns immer wieder bewusst, dass Gott über allem steht und bei ihm nichts unmöglich ist. So können wir in der Gewissheit stehen, dass er immer bei uns ist. Als Friedensquelle erwähnte der Apostel den „Frieden des Auferstandenen“. In der Überzeugung, dass Jesus Christus für uns gestorben und auferstanden ist, sind wir Teil dieses Friedens.
Der Mensch ist „teilmächtig“
Bischof Makulla und Bezirksevangelist Uhlenbruch ergänzten die Predigt des Apostels mit Hinweisen auf die „Teilmacht“ des Menschen - als Mitte zwischen Ohnmacht und Allmacht. Jesus Christus gibt uns die Macht ein Gotteskind zu sein. Mit dieser Macht wollen wir Gott als zentralen Bestandteil in unser Leben stellen und unsere Möglichkeiten Gott zum Lob und zur Ehre einsetzen.
Mit der Durchführung der Heiligen Versiegelung empfingen drei Kinder den Heiligen Geist. So bildet die Heilige Versiegelung, in Kombination mit der Heiligen Wassertaufe, die Wiedergeburt aus Wasser und Geist.
Diakon Küch wurde nach sechs Amtsjahren aus Altersgründen in den Ruhestand gesetzt. Als Diakon wirkte er in der Gemeinde in vielfältiger Art und Weise und unterstützte die Priester bei der seelsorgerischen Arbeit. Er förderte die Verbindung zwischen den Geschwistern untereinander durch Vorbild, Gebet und liebevolles Dienen zu Christus.
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