Am 4. September 2016 führte Hirte Kurt Grajewski in der Kirche in Hamm den Gottesdienst für die 10-14jährigen Kinder durch.
Zu Beginn bezog sich Hirte Grajewski auf den Kindertag, den die Kinder und Begleiter am vergangenen Sonntag mit Bezirksapostel Rainer Storck in Dortmund erlebt hatten. Ganz besonders wurde noch einmal das Motto des Kindertages beleuchtet: „Schön, dass du da bist“.
Diese Aussage gelte auch dem jetzigen KiGo, denn Gott, unser Vater im Himmel, sagt uns das immer wieder, und wir sagen es allen, die mit uns den Gottesdienst besuchen. Die Geschichte von "Palle allein auf der Welt", die der Bezirksapostel so eindrucksvoll erzählt hatte, wurde gestreift und mit der Aussage vertieft, dass es schön ist, eine Gemeinde und Eltern und Lehrkräfte zu haben.
Vom Bösen sich lösen
Der Kindergottesdienst hatte ein ganz besonderes Thema, nämlich die Beantwortung der Frage „Wie werden wir den Teufel los ?“ Diese Frage stellte ein 8-jähriger Junge. Um eine Antwort aus der Heiligen Schrift finden zu können, wurde dem Gottesdienst die Aussage des Apostels Jakobus im Vers 7 des 4. Kapitels seines Briefes zugrunde gelegt: „Widerstehet dem Teufel, dann flieht er vor euch“.
Drei Kinder spielten eine Szene, die verdeutlichen sollte, dass wir oft etwas tun, was wir eigentlich gar nicht wollen und von dem wir auch wissen, dass das dem himmlischen Vater nicht gefällt. Zwei Kinder hatten den Plan eine Tafel Schokolade zu stehlen, ein drittes Kind wollte nicht mitmachen. Allerdings ließ es sich dann doch verleiten, weil die anderen beiden es als Feigling auslachten, hatte aber hinterher ein schlechtes Gewissen. Diese Szene machte deutlich, dass es viele Situationen geben kann, in denen wir gegen den göttlichen Willen handeln, obwohl wir es eigentlich gar nicht wollen. Wie kann das sein?
Da kommt die Frage des 8-jährigen Jungen ins Spiel. Es gibt leider auf dieser Welt das Böse, das sich so bemerkbar macht. Es erweckt in uns manchmal böse Gedanken und will uns verführen, gegen Gottes Willen zu handeln (z.B. lügen, neidisch sein, andere mobben). Dagegen wollen wir uns zur Wehr setzen. Das können wir nicht alleine, da müssen wir uns im Gebet die Hilfe Gottes und die seines Sohnes Jesu erbeten. Dann können wir mit Jesu Hilfe einen Sieg über das Böse erringen. Allerdings ist das keine einmalige Angelegenheit, sondern eine immer wiederkehrende.
Gutes tun nicht vergessen
Hirte Grajewski forderte die Zuhörer auf, nicht nur das Böse zu besiegen und zu meiden, sondern vielmehr Gutes zu tun, um Gott zu gefallen. Das könnte sein, die Eltern zu ehren, zu trösten, Frieden zu stiften, dort wo Streit ist und seinen Glauben zu bekennen. Gott möchte sehen, dass wir seinem Sohn nachfolgen, denn wir tun das alles, weil wir eine große Verheißung haben dürfen. Zum Schluss zeigten die Kinder das Motto des KiGos vor dem Altar: „Mit Gottes Hilfe will ich das Böse meiden“.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls wurde der Gottesdienst beendet. Anschließend brachte die ganze Gemeinde den Geburtstagskindern, die seit dem letzten KiGo Geburtstag gefeiert hatten, die zwei Strophen des Liedes „Happy Birthday“ als Ständchen dar.
Zum Abschluss sang die Gemeinde, begleitet von Querflöte und Piano, schon als Tradition den Irischen Segen.
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