In einem noch unbekannten Format erlebten die Gemeindemitglieder das "Gemeindegespräch" im Anschluss an den Gottesdienst am 23. Februar 2025
Zuerst wurde das vorher im Gemeindechat angekündigte Thema „Gutes tun“ anmoderiert. Alle Anwesenden durften ihre ersten Gedanken zu diesem Thema mitteilen, der Moderator achtete darauf, dass niemand kommentierte, sondern höchstens nachfragte. Dabei stellten sich drei Hauptthemen heraus. Der Moderator teilte alle 24 Anwesenden in drei Gruppen auf, die dann diese drei Hauptthemen in Arbeitsgruppen bearbeiteten und Stichworte aufschrieben. Während des Gottesdienstes hatten schon die Kinder zusammen mit ihrer Sonntagsschullehrerin das Thema „Gutes tun“ bearbeitet und brachten auch ihre Ergebnisse mit ein.
Ergebnisse und neue Aufgaben - Was können wir als Gemeinde Gutes tun?
Soziales Engagement, Nachhaltigkeit und Umwelt, Mission und Bildung, kulturelle Angebote wie z.B. Einladungen mitzukommen in Gottesdienste, Umweltaktionen mit Öffentlichkeitsarbeit, Zeit für Senioren, Kurse oder gemeindeeigene Workshops zu Empathie oder Musikveranstaltungen.
Was kann ich für andere tun?
Zwischenmenschliche Gesten, direkte Hilfe, Aufmerksamkeit und Zeit, finanzielle Unterstützung, Freiwilligkeit und Herzlichkeit wie z.B. Gutes zurückgeben, positive Ausstrahlung, ein liebes Wort, nicht an Hilfesuchenden vorbeigehen, kleine Geschenke oder Hilfen anbieten, Kranken(haus)besuche, ein Lächeln schenken, ernst gemeinte Hilfestellungen, aufmerksam sein, Zeit schenken oder sich Zeit nehmen, Trinkgeld geben – alles ohne Zwang, sondern aus dem Herzen.
Was kann ich persönlich tun?
Selbstfürsorge und Entspannung, sich selbst Gutes tun, Gesundheit und Wohlbefinden, Selbstakzeptanz und Wachstum wie z.B. sich verwöhnen lassen, vom Alltag abschalten, für sich selbst Zeit nehmen, Plasma spenden, angeln, den Kopf freibekommen, eigene Rituale wie Hörbuch hören, Podcasts, Meditation oder Yoga, sich selbst akzeptieren und lieben lernen.
Die Kinder brachten noch wichtige zusätzliche Hinweise ein wie z.B. Kuscheln, Trösten, Kinderzimmer aufräumen oder ohne Aufforderung im Haushalt oder Garten helfen.
Viele Dinge sind wöchentliche Praxis in der Gemeinde Werries, aber es gab einige neue Hinweise, die wohl in zukünftigen Gemeinde- und anderen Gesprächen vertieft werden sollen.
11. März 2025
Text:
Dieter Schulze
Fotos:
Marion Holtschulte
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