Dankbar und freudig blickten Karla und Peter Wiemhoff auf 40 gemeinsame Ehejahre zurück.
Im Festgottesdienst am Sonntag, den 21. April 2024, empfingen die Kamener Gemeindemitglieder Karla und Peter Wiemhoff durch den Gemeindevorsteher, Priester Karsten Kramer, den Segen zu ihrer Rubinhochzeit.
Menschliche und göttliche Liebe
Zum Gottesdienstbeginn hieß Vorsteher Kramer das Jubelpaar und ihre Familienangehörigen sowie alle Gemeindemitglieder herzlich willkommen. Eingehend auf das vom Chor vorgetragene Lied "Liebe, die du mich zum Bilde..." (CM 337) erwähnte Priester Kramer, dass die menschliche Liebe trotz aller Schönheit und Kraft nicht an die göttliche Liebe heranreiche, die für Menschen immer ein Geschenk ohne Gegenleistung sei.
Jesus regiert in der Kirche und in seinen Nachfolgern
Mit Bezug auf das Bibelwort aus Epheser 1, 22.23, welches der Predigt zugrunde lag, erwähnte der Vorsteher zum Beginn des Festgottesdienstes, dass erst das Wirken Jesu deutlich machte, dass Gott kein strafender und zorniger Gott sei, sondern immer und fortwährend aus Liebe zur Menschheit gehandelt habe, um sie vom Joch der Sünde zu befreien. Nachfolger Christi, die das erkannt haben, lassen Christus regieren.
Einen Freund hab ich gefunden
Einleitend zur Segenshandlung erklang auf Wunsch des Rubinhochzeitpaares mit Piano und Querflöte das Lied "Kennst du den Freund" (CM 335).
Liebeserklärung Gottes
In der Ansprache vor der Segenshandlung übermittelte Vorsteher Kramer dem Jubelpaar das Bibelwort aus 5. Mose 2, 7, und bezeichnete es als eine „Liebeserklärung Gottes an das Jubelpaar.“ „Denn der Herr, dein Gott, hat dich gesegnet in allen Werken deiner Hände. Er hat dein Wandern durch diese große Wüste auf sein Herz genommen. Vierzig Jahre ist der Herr, dein Gott, bei dir gewesen. An nichts hast du Mangel gehabt.“
Ehezeit als Wüstenwanderung?
Bezogen auf die Ehezeit könne man nicht sagen, dass es eine vierzig Jahre lange Wüstenwanderung gewesen sei, so Vorsteher Kramer. Aber es gab in dieser langen Zeit auch Lebensphasen, die mit einer Wüstenwanderung vergleichbar gewesen seien. Hitze und Kälte, Orientierungslosigkeit und Suche nach dem rechten Weg bzw. der richtigen Entscheidung und vieles andere mehr. Doch immer konnte das Jubelpaar die helfende und führende Hand Gottes erleben. So konnten auch diese Phasen mit dazu beitragen, dass die gegenseitige Liebe kräftiger und stärker geworden sei, vergleichbar den dunkelroten Rosen der Altarblumen, erläuterte der Vorsteher.
Segenshandlung, Gratulationen und Segenswünsche
Es erfolgte die Segenshandlung und danach endete der Festgottesdienst mit Gebet und Schlusssegen und zunächst dem von der Kirchengemeinde vorgetragenen Geburtstagslied "O ihr Friedenskinder" (GB 337) mit Orgel und Trompete und danach mit dem Chorlied: „Der Herr ist mein Licht“.
Anschließend übermittelten die Gemeindemitglieder dem Jubelpaar Glück- und Segenswünsche und blieben noch zum kleinen Umtrunk zusammen.
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