Bereits am Samstag, den 20. Januar 2024 berichtete der Hellweger Anzeiger über die einen Tag später geplante und durchgeführte Einweihung des Kirchenneubaus in Kamen. Bei einem Rundgang durch das neue Gotteshaus veröffentlichte der Hellweger Anzeiger in der Samstagausgabe vom 20. Januar 2024 ein kurzes Video .
Nachstehend der Text des Presseartikels vom 20. Januar 2024:
Die neue Kirche der Neuapostolischen Gemeinde in der Kamener Innenstadt sticht ins Auge.Wir durften uns in dem Neubau schon vor der Einweihung umsehen.
Drei Jahre ist es inzwischen her, dass die Neuapostolische Kirchengemeinde damit begann, ihre Kirche an der Kämertorstraße abzureißen. Mittlerweile ist der Neubau fertig, die Gemeinde wird ihn an diesem Sonntag (21.1.) um 16 Uhr mit einem Gottesdienst einweihen.
Der ambitionierte Neubau, der an der Ecke Reckhof steht, zieht schon länger durch seine besondere Architektur neugierige Blicke von Passanten auf sich: Er sieht deutlich mehr nach Kirche aus als das Vorgängergebäude, das zunächst 1910 als Wohnhaus mit Kirchensaal errichtet worden war. Die Gemeinde Kamen war bereits früher, 1903/04 gegründet worden. Der neue Kirchensaal kann geteilt werden, beim Weihegottesdienst stehen deshalb rund 180 Sitzplätze zur Verfügung, wie der Priester der Gemeinde, Roland Baum, berichtet. Bei den normalen Gottesdiensten werden Wände eingezogen und so finden rund 125 Menschen Platz. Zugleich gibt es Nebenräume für die Gruppentreffen der Gemeinde. Wohnungen, wie es sie in dem alten Bau gab, sind in der neuen Kirche nicht mehr vorhanden. Geplant hat die Kirche der Architekt Bernhard Schulze Gronover aus Greven. Er hat auf einsehbare Fenster im Kirchensaal bewusst verzichtet.
Dafür gibt es eine lichtdurchlässige Filterfassade, die den Saal am Tag mit seichtem Licht illuminiert und bei Dunkelheit einen sanften Lichtschein ausstrahlt. Die Gemeinde hat sich ihre neue Kirche mit einer Gesamtfläche von 326 Quadratmetern nach eigenen Angaben 1,9 Millionen Euro kosten lassen. Denn sie braucht mehr Platz: Die Kamener Gemeinde schloss sich im vergangenen Sommer mit der aus Methler und Heeren zusammen und hat nun rund 270 Mitglieder. Ihre Kirchen an der Ebertallee in Heeren und an der Königstraße in Methler gibt die Gemeinde auf.
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