Viel Freude löste ein Austausch der Bezirksämter innerhalb der Apostelbereiche der Gebietskirche Westdeutschland am 6. März 2023 aus. Der Bezirksälteste aus dem Kirchenbezirk Bad Hersfeld-Lauterbach, Reiner Imhof, feierte den Gottesdienst in Bönen, während Bezirksältester Ralf Ermisch im Bezirk Bad Hersfeld-Lauterbach in der Gemeinde Eschwege den Gottesdienst hielt.
Zu Beginn des Gottesdienstes bezog sich der Bezirksälteste Rainer Imhof auf das vorgetragene Chorlied: "Komm zur Lebensquelle“ (CM 114) und hieß alle Anwesenden herzlich Willkommen. Wenn es im Liedtext heißt: "labe dich und blicke dankend himmelwärts" , so bedeute dieses "laben" nicht nur essen und trinken, so der Bezirksälteste, sondern entspannen, wohlfühlen am Altar Gottes. Gott schenkt Ruhe im Gottesdienst. "Das ist die Einladung, es ist die Begegnung mit dem ewigen Gott“.
Der gute Hirte
Bezirksältester Imhof erwähnte David. Dieser hatte Erfahrung mit der Aufgabe eines Hirten. Schafherden werden in der heutigen Zeit immer weniger und Schäfer, die rund um die Uhr dabei sind, sieht man auch nicht mehr. Um die Wiesen sind nur noch Stacheldrahtzäune. Der gute Hirte, Jesus Christus ist immer für uns da. “Rund um die Uhr, 24/7“, für deine und meine Seele, so drückte es der Bezirksälteste aus.
Gottesdienst ist Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl
Eingehend auf das Bibelwort aus Psalm 23,5a; “Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde“, stellte Bezirksältester Imhof die Frage: "Wer sind unsere Feinde?" Es sind nicht der Glaubensbruder oder die Glaubensschwester, keine Fremden, die uns stören. Es ist nur einer gemeint – Satan, der Teufel. Deswegen ist Sündenvergebung unerlässlich. Satan hat immer Einwände, führt immer in die Sünde, er hat immer etwas zu klagen. Doch dann kommt das große Wort, so der Bezirksälteste weiter, "dir sind deine Sünden vergeben“. Das ist der Höhepunkt eines jeden Gottesdienstes.
Wellness-Paket
In seinem Predigtbeitrag dankte der Gemeindevorsteher, Hirte Bernd Graffenberger, dem Bezirksältesten für das mitgebrachte "Wellness Paket“ zur Würdigkeit. "Wichtig sei, das wir trotz aller Anfechtungen in der Nachfolge bleiben und das Wellness Programm annehmen“, so der Gemeindevorsteher.
Die Hände reichen
Zur Vorbereitung auf das heilige Abendmahl erzählte Bezirksältester Imhof von einem kleinen Erlebnis, welches er vor Jahren in der katholischen Kirche hatte. Nach dem Abendmahl wurde dem Sitznachbarn rechts und links, vorne und hinten die ausgestreckte Hand entgegengehalten, zum Zeichen “jetzt ist wieder alles in Ordnung, ich habe dir vergeben“. Er fand dies eine schöne Geste. "Reichen wir in Gedanken unseren Geschwistern die Hand“, bat der Bezirksälteste die Anwesenden.
Nach dem Gottesdienst bedankte sich Bezirksvorsteher Imhof für die liebe Aufnahme in der Gemeinde und äußerte, dass er sich wie zu Hause gefühlt habe.
2. April 2023
Text:
Redaktion Gemeinde
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