Am Dienstag, den 24. September 2019 feierte Apostel Wolfgang Schug im Gottesdienstraum des Neuapostolischen Seniorenzentrums Haus Löhnbachtal in Fröndenberg einen Gottesdienst für alle Senioren des Kirchenbezirkes Hamm.
Fast 200 Gottesdienstteilnehmer waren mit Bussen und Pkws angereist. Ein stimmkräftiger Chor umrahmte die Predigt mit Liedern, die fast alle mitsingen konnten. Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Römer 8, 30 zugrunde: "Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht."
Freude über die erlebte Fürsorge des Heilands
Apostel Schug nahm zum Beginn der Predigt Bezug auf das vorgetragene Chorlied "Jesus erfülle mein Herze mit Freude" (CB 112) und äußerte den Wunsch, dass sich die Bitte des Liederdichters erfüllen möge. Dann ging er auf die mancherlei Belastungen ein, die mit zunehmendem Alter das Leben mehr und mehr einschränken und wies sehr eindringlich in diesem Zusammenhang auf den sehr tröstlichen Hinweis des Bezirksapostels vom 22. September 2019 hin: "Der Heiland sorgt für dich täglich aufs neu, er ist dein Freund und in Ewigkeit treu. Selig wer allzeit sich auf ihn verlässt! Der Heiland sorgt für dich, traue ihm fest!"
Vorherbestimmung und Berufung zur Herrlichkeit
Gott hat Menschen vorherbestimmt, er hat Menschen berufen und verherrlicht. Diese Stufen sind heute schon bei denen, die aus Wasser und Geist wiedergeboren sind - wenn auch noch unvollkommen - sichtbar und erlebbar. Auch bei Dir und bei mir? Die göttliche Vorherbestimmung und Berufung zur Herrlichkeit ist aber keine Erwählung zum Selbstzweck. Gott erwählt Menschen zu deren eigenem und zum Heil anderer; sie sind ausersehen in seinem Heilsplan mitzuwirken. Mit göttlicher Erwählung ist Auftrag und Bestimmung verbunden.
Ist Verherrlichung heute schon sichtbar?
Mit Blick auf den großen Kreis der Senioren des Kirchenbezirks verdeutlichte der Apostel in seinen Ausführungen die jetzt schon spürbare Verherrlichung der anwesenden Gottesdienstteilnehmer durch ihre jahrzehntelange treue Nachfolge, durch ihre tiefgründigen Gebete, durch ihr Festhalten am Bekenntnis der Wiederkunft Christi, durch ihre gläubige Hoffnung und ihr Gottvertrauen.
Bezirksältester Ralf Ermisch und der Gemeindevorsteher von Fröndenberg, Hirte Andreas Niessner, unterstrichen in ihren Predigtbeiträgen die Ausführungen des Apostels.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls beendete der Chor nach dem Schlusssegen kraftvoll mit dem Lied "Eins bitte ich vom Herrn" (CB 354) den Gottesdienst. Große Freude herrschte in der Gemeinde darüber, dass sich alle Gottesdienstteilnehmer vom Apostel verabschieden konnten.
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