Zum letzten KiGo_10-14 in diesem Unterrichtsjahr versammelten sich die Religionskinder sowie die diesjährigen KonfirmandInnen mit ihren Eltern und Vorstehern am 31. März 2019 in Kamen-Heeren.
Bischof Makulla führte den Kindergottesdienst mit dem Bibelwort aus Johannes 13,7: „Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, das verstehst du jetzt nicht; du wirst es aber hernach erfahren“ durch.
Der Bischof erklärte, dass das vorgelesene Bibelwort aus der Begebenheit der Fußwaschung Jesu beim letzten Abendmahl stammt.
Fußwaschung - Jesus setzt ein Zeichen
Das Ritual der Fußwaschung im Orient wurde kurz erläutert mit besonderem Hinweis darauf, dass diese Aufgabe zur Arbeit der Sklaven gehörte. Um die Begebenheit der Fußwaschung beim letzten Abendmahl Jesu mit den Jüngern zu veranschaulichen, spielten einige Kinder diese Szene nach. Begleitend erfolgte durch eine Konfirmandin die Lesung über die Fußwaschung aus der „Gute Nachricht-Bibel“.
In seiner Predigt führte Bischof Makulla aus, dass ebenso wie Petrus seinen Herrn nicht verstand, auch wir das Handeln Gottes und Jesu Christi (in der weiten Welt oder im persönlichen Leben) nicht immer sofort begreifen.
Petrus wollte seinem Herrn vorschreiben, was und wie er es zu tun habe. Manch eine im Gebet vorgetragene Bitte hat Gott auch bei uns nicht so erhört, wie wir es uns vorgestellt hatten. In solchen Situationen kommt es darauf an, Gott zu vertrauen und zu glauben, dass ER richtig handelt.
Fußwaschung - ein Zeichen des Opfertodes
Weiterhin gab Jesus mit seiner Fußwaschung schon einen Hinweis auf sein Opfer und ein Beispiel, wie "Dienen" im Sinne Christi zu verstehen sei. Beim Abendmahl beugt er sich vor uns und dient uns. Beispielaufgaben helfen auch dem Schüler z. B. mathematische Zusammenhänge besser zu verstehen, bevor die eigentliche Aufgabe zu lösen ist. Jesus verrichtete mit der Fußwaschung einen Sklavendienst und setzte damit ein Beispiel. Unsere Aufgabe ist es, dem Herrn zu dienen und dem Nächsten zu helfen. Der Bischof forderte die Anwesenden auf, sich Gedanken zu machen: Wo kann ich helfen?
In seinem Predigtbeitrag machte Bezirksältester Ermisch deutlich, dass es wichtig ist, ungute Taten eines Mitmenschen in den Sand und gute Taten in Stein zu schreiben.
“Wir vertrauen Jesus und folgen seinem Beispiel“ fassten die Kinder im Merksatz den Gottesdienst zusammen.
Verabschiedung langjähriger Religions- und Konfirmandenlehrkräfte
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls verabschiedete der Bischof Priester Peter Suhr sowie Diakon Gerhard Salewsky und seine Frau Rita Salewsky, die viele Jahre die Kinder im Konfirmanden bzw. Religionsunterricht begleitet hatten. Im Anschluss daran wurden mit Samantha Elfers und Diakon Daniel Klingel zwei neue Religionslehrkräfte beauftragt.
Das „Happy Birthday“ sowie das Schlusslied „Möge die Straße“, das diesmal besonders den scheidenden Konfirmanden galt, durften nicht fehlen.
Verabschiedung mit Handschmeichler
Evangelist Martin Rattay verabschiedete die Konfirmanden und Konfirmandinnen, die er zusammen mit zwei weiteren Lehrkräften in den Religionsstunden unterrichtet hatte, mit jeweils einem Handschmeichler in Herzform, als Zeichen, dass sie immer einen Platz im Herzen ihrer Lehrer und Lehrerinnen hätten.
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