Ihre 10. Rollstuhlwanderung konnten die Fröndenberger Gemeindemitglieder und auch die Stadtbewohner am 15. Juli 2017 begehen.
Traditionell lädt die Kirchengemeinde Fröndenberg Rollstuhlfahrer aus dem Stadtgebiet ein, an einer kleinen Wanderung durch den Ort teilzunehmen. Geschoben werden sie von den neuapostolischen Gemeindemitgliedern, die sich dazu fit genug fühlen.
Auch aus den örtlichen Pflegeheimen fanden sich Rollifahrer und Schieber ein, so dass es bei der 10. Wanderung einen kleinen Rekord gab: ca. 50 auf den Rollstuhl angewiesene Senioren fanden sich ein. Insgesamt hatten sich im Vorfeld 120 Teilnehmer angemeldet. Die Presse machte mehrfach auf diese schöne Tradition aufmerksam.
Der Weg zur Kulturschmiede
Der Weg führte vom Seniorenheim Haus Löhnbachtal, in dem sich ja auch der Gottesdienstfeierraum befindet, in die Stadt, über die Bahngleise und durch den schönen Hindenburghain-Park. Weiter ging es über die städtischen Straßen, was an manchen Stellen die Geduld der durchfahrenden Autofahrer erforderte – bis 120 Menschen die Engstellen passiert hatten, dauert es halt…
Ziel war die Kulturschmiede, direkt neben dem Kettenschmiedemuseum (http://freu-dich-auf-froendenberg.de/kulturschmiede). Dort hatten fleißige Hände Tische und Stühle rollstuhlgerecht platziert, hübsch geschmückt und eingedeckt, so dass es um 15 Uhr leckeren Kaffee und Kuchen zur Stärkung gab. Gesponsert wurde der Kuchen aus dem Erlös des Christkindelmarktes, zu dem die Gemeindemitglieder weihnachtliche Leckereien verkauften. Frau Monika Kostorz, die stellvertretende Bürgermeisterin, und Birgit Mescher, städtische Senioren- und Familienbeauftragte, begrüßten alle Teilnehmer.
Shantychor sorgte für Stimmung
Ein besonderes Highlight gab es zu dieser Jubiläumswanderung: der Shantychor aus Langschede gab ein kleines Konzert für die Senioren, was dann irgendwann dazu führte, dass die Anschieber die Senioren in den Rollstühlen an die Hände nahmen und nach den Möglichkeiten kräftig geschunkelt wurde. Zudem bewiesen die Senioren/innen sangeskräftige Textsicherheit beim Mitsingen der Lieder.
Schnell ging das schöne Beisammensein zu Ende, die Pfleger der örtlichen Seniorenheime brachten ihre Bewohner zurück. Die Bewohner des Neuapostolischen Seniorenheimes konnten noch einmal den Spaziergang zurück genießen.
Gott hat gesegnet – mit Schutz, Bewahrung und gutem Wetter!
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