Am 23.01.2017 empfing das Ehepaar Herrmann und Ellen Gedatus durch ihren Vorsteher und Hirten Rolf Oppermann in der Gemeinde Bönen den Segen zur Diamantenen Hochzeit.
In seiner Predigt, der das Bibelwort aus Matthäus 11,29 „Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen“ zugrunde lag, rückte der Vorsteher das Vorbild Jesus in den Vordergrund.
Jesus wurde als Erlöser von Gott gesandt um den Willen Gottes zu verkörpern. Hiermit wurde eine neue Zeit göttlicher Liebe eingeleitet, nämlich die Sichtbarkeit durch die Verkörperung aus Fleisch und Blut.
Nach Vorbild Jesu handeln
Nachfolger Christi sind aufgerufen - besonders in einer Zeit voller Unfrieden - Jesus zum Vorbild des Handelns zu machen und in Nächstenliebe, Dankbarkeit und ohne Eigennutz dem Anderen gegenüberzutreten. Als besonderes Beispiel erwähnte der Vorsteher in diesem Zusammenhang die Fußwaschung Jesu vor seiner Kreuzigung. Bei diesem geringen Dienst zeigte sich einmal mehr die ergreifende Demut Jesu.
Jesu Lehre annehmen
Priester Thews verwies in seinem Predigtbeitrag auf die Lehre Jesu. Christen besuchen die Gottesdienste um von Jesus zu lernen und ihm ähnlicher zu werden. Auch in den alltäglichen Anforderungen des Lebens ist viel zu lernen. Das erlernte Wissen nimmt allerdings nach einiger Zeit an Aktualität ab. Anders ist hier die Lehre Jesu – sie ist zeitlos und trägt auch in der heutigen Zeit dieselbe Wichtigkeit wie damals. Wer diese Lehre annimmt, wird Ruhe für seine Seele finden und eine wunderbare Zukunft erleben (vgl. Bibelwort).
Segenshandlung
In der Ansprache zur Segenshandlung übermittelte Hirte Oppermann dem Diamantenen Hochzeitspaar liebe Grüße des Bischofs Makulla und das Bibelwort aus Philipper 1,3.5.6. Der Apostel Paulus drückte gegenüber den Philippern seine Dankbarkeit darüber aus, dass sie am Evangelium festhielten und äußerte sich sehr zuversichtlich darüber aus, dass Gott nicht nur ein gutes Werke begonnen habe, sondern dieses auch vollenden würde.
Auch gegenüber dem Jubelpaar drückte Hirte Oppermann seine Dankbarkeit aus, dass beide in den langen gemeinsamen Jahren ein fester Bestandteil der Kirchengemeinde geworden sind. Auch wenn die zurückgelegten Jahre und Tage nicht immer leicht waren, zeichnete sich das Jubelpaar dadurch aus, dass sie einander und auch in ihrer Gottesbeziehung treu geblieben sind. Der bekannte Liedvers (GB 156) war ihnen dabei immer Trost und Hilfe: "Was Gott tut, das ist wohlgetan. Dabei will ich verbleiben. Es mag mich auf die raue Bahn, Not, Tod und Elend treiben, so wird Gott mich ganz väterlich in seinen Armen halten; drum lass ich ihn nur walten."
Mit Gebet und Segen endete der Gottesdienst.
Gern übermittelten nach dem Gottesdienst die Gemeindemitglieder, Freunde und Verwandte dem Diamantenen Hochzeitpaar ihre Glück- und Segenswünsche.
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