Wie hat Jesus gelehrt und was hat er den Menschen seiner Zeit vermittelt? Unter dieser Fragestellung erlebten die Religions- und Konfirmandenkinder des Bezirkes Hamm am 30. Oktober 2016 einen Gottesdienst in der Gemeinde Kamen Heeren-Werve.
Aus dem Textwort aus Lukas 8,1: „Und es begab sich danach, dass er durch Städte und Dörfer zog und predigte und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes; und die Zwölf waren mit ihm“ ließ sich ablesen, dass Jesus in Begleitung seiner zwölf Jünger durch die Lande zog um den Menschen die Botschaft vom Himmelreich zu überbringen.
Wie lehrte Jesus Christus?
So wie heute auf verschiedene Art und Weisen gelehrt wird, bediente sich der Herr Jesus ebenfalls unterschiedlicher Methoden des Lehrens. Um dies zu verdeutlichen, schauten sich die Kinder einige Bilder an, die Jesus bei verschiedenen Begegnungen mit seinen Mitmenschen zeigten. Die Kinder konnten erkennen, dass Jesus durch die Fußwaschung ein nachzuahmendes Beispiel gab und somit als Vorbild auftrat. Er wurde ebenfalls aktiv, als er sich schützend vor die Sünderin stellte und die Steine werfende Menschenmenge zum Nachdenken anregte. Dabei hebelte er bestehende Gesetze nicht aus, sondern stellte das Gebot der Nächstenliebe einfach darüber.
Er lebte seine Lehre und lehrte sein Leben
Oftmals nutzte der Herr Jesus ein Gleichnis, um eine kniffelige Frage zu beantworten oder einen abstrakten Sachverhalt zu erläutern. Die Bibel berichtet von gut 40 solcher Gleichnisse. Darüber hinaus zeigte Jesus seine göttliche Kraft durch Wunder (Heilung, Totenerweckung, Brotvermehrung etc.) und lehrte seine Zuhörer in Gesprächen und Predigten (vgl. Bergpredigt).
Wohl am stärksten beeindruckt hat die Menschen die Tatsache, dass Jesu Worte und Taten stets übereinstimmten: Er lebte seine Lehre und lehrte sein Leben!
Was lehrte Jesus Christus?
Aus dem Textwort wird das „Was?“ mit dem „Reich Gottes“ beantwortet. Früher und heute wirft dieser Begriff wohl die Frage auf, was denn damit gemeint ist. Der Katechismus unserer Kirche gibt viele Hinweise zum Reich Gottes. So liest man von einem gegenwärtigen Reich Gottes, welches sich schon heute in unserem Leben als Umgangsform des göttlichen Wesens durch einen liebevollen und vergebungsbereiten Umgang untereinander zeigen soll und nicht nur dem irdischen Leben Qualität verleiht, sondern auf das zukünftige Reich Gottes hinarbeitet, welches in der Offenbarung mit der Hochzeit des Lammes, dem tausendjährigen Friedensreich und der ewigen Gemeinschaft mit Gott beschrieben ist.
Der Gottesdienst endete mit Glück- und Segenswünschen an die Geburtstagskinder und dem obligatorischen Lied: „Möge die Straße uns zusammenführen…“.
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