Zwei besondere Highlights erlebte die Kirchengemeinde Kamen-Mitte am 30. Oktober 2016.
Der Vorsteher der Schuhkartongemeinde Rostock besuchte mit seiner Frau die Kirchengemeinde Kamen und Evangelist Wilfried Kroll erlebte noch einmal mit seiner Gattin Heidi einen Gottesdienst in Kamen in alter Formation.
Gern und freudig erinnern sich viele neuapostolische Christen an den Internationalen Kirchentag zu Pfingsten 2014 in München. Großartige Stimmung, ein Sommerwetter vom Feinsten, neue Eindrücke, tiefgründige Gesprächskreise, musikalische Vielfalt und das Erleben des Pfingstgottesdienstes unter wolkenlosem Himmel. Eine der schönen Aktionen des IKT 2014 war die Idee, in einem Schuhkarton die Gemeinde darzustellen, diesen Schuhkarton in München abzustellen und einen anderen Schuhkarton mitzunehmen. So entstanden viele Partnerschaften der sog. "Schuhkartongemeinden."
Vorsteher der "Schuhkartongemeinde" Rostock in Kamen
Rostock ist die Schuhkartongemeinde von Kamen-Mitte. Bereits im Juni 2015 waren etliche Gemeindemitglieder von Kamen und den umliegenden Kirchengemeinden nach Rostock gereist und wurden dort in der Kirchengemeinde Rostock herzlich aufgenommen. So war es naheliegend, die Gemeinde Rostock zu einem Besuch nach Kamen einzuladen. Aus unterschiedlichsten und vielfältigen Gründen konnten leider bis zum jetzigen Zeitpunkt die Rostocker Gemeindemitglieder die Reise nicht antreten. Bezirksevangelist Torsten Eisak, Vorsteher der Gemeinde Rostock, war mit seiner Gattin Marietta zum Wochenende privat in der näheren Umgebung und plante daher den Gottesdienstbesuch in Kamen mit ein. Ebenfalls zugegen waren Bezirksevangelist i.R. Heinz-Gerd Uhlenbruch mit seiner Gattin. Er hatte seinerzeit die Rostock-Reise maßgeblich initiiert und geplant.
Evangelist Kroll ist und bleibt ein Kamener Urgewächs
Gleichzeitig hatte der Bezirksälteste Ermisch der Bitte des Vorstehers von Kamen entsprochen und Evangelist Wilfried Kroll am 30.10.2016 zum Gottesdienst nach Kamen eingeladen. Evangelist Wilfried Kroll ist seit seiner Kindheit zur Gemeinde Kamen zugehörig, wirkte aber in seinem Amt auch in anderen Kirchengemeinden. Seit August 2016 unterstützt er den Vorsteher der Gemeinde Wiescherhöfen. Der Gemeinde Kamen war es daher ein Anliegen, den Evangelisten Kroll und seine Gattin Heidi offiziell für diese Aufgabe die besten Segenswünsche mit auf den Weg zu geben.
Die Gemeinde hatte sich mit einem Brunch nach dem Gottesdienst auf diese Ereignisse vorbereitet.
Kein Abschied
Nach dem Gottesdienst bedankte sich Vorsteher Jürgen Koschker beim Evangelisten Wilfried und seiner Heidi für ihr jahrelanges und liebevolles Engagement in der Gemeinde Kamen und übermittelte im Namen der Gemeinde zum Wechsel nach Wiescherhöfen alle guten Wünsche und Gottes Segen. Es sei keine Verabschiedung - so Vorsteher Koschker -, da ja alle zum Schluss wieder in Kamen zusammen kommen werden. Zur Erinnerung erhielt Evangelist Kroll einen Tischkalender mit Bildern der Kamener Gemeinde und Gattin Heidi einen Blumenstrauß.
Kalenderüberraschung
Dann stellte Hirte Koschker den Bezirksevangelisten Torsten Eisak und seine Gattin Marietta den Anwesenden vor und erinnerte an die schönen Tage, die Geschwister aus Kamen und umliegenden Gemeinden im Juni 2015 in Rostock erlebten. Zur einprägsamen Erinnerung an die Kamener Gemeinde wurde dem Bezirksevangelisten ein Wandkalender mit Bildern aus dem Besuch in Rostock und von der Gemeinde Kamen überreicht und ebenfalls ein Blumenstrauß für Gattin Marietta.
Überraschend zog dann Bezirksevangelist Eisak ebenfalls einen Kalender mit Motiven aus Rostock und Warnemünde aus einer Tasche und überreichte diesen und ein Glas mit Ostseesand und Grünpflanzen dem Hirten Koschker. So wurde der Kontakt der Schuhkartongemeinden Kamen und Rostock noch einmal intensiviert. In seinem Grußwort an die Gemeinde eroberte Bezirksevangelist Eisak sofort die Herzen der Gottesdienstbesucher.
Aus der Gemeinde Iserlohn war auch Priester Harald Range zugegen. Priester Range war während seiner Referendariatsausbildung als Lehrer in Rostock-Warnemünde tätig, so dass sich aus dieser Zeit eine schöne Verbindung zur Familie Eisak entwickeln konnte.
Der Brunch war - wie immer - vielseitig und lecker. Die Zeit verging beim Essen und Gespräche führen wie im Flug.
...zum Bericht: Reise zur Schuhkartongemeinde Rostock vom 4. bis 7. Juni 2015
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