Kindergottesdienst für 10-14jährige am 11. Juli 2010 in Bergkamen – Priester Heinz Silber verabschiedet

„Liebe beweist sich in den Taten und nicht nur mit Worten“

(Bergkamen)  Das herzliche Willkommen, das der Dienstleiter Hirte Ulrich Mönch (Vorsteher der Gemeinden Unna-Königsborn und Unna-Massen) den Teilnehmern des Kindergottesdienst 10 – 14 zu Beginn entgegenbrachte, galt einem Teilnehmer wohl zum letzten Mal, denn Priester Heinz Silber aus der Gemeinde Bönen-Ost tritt Anfang August nach Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand. Für seine Mitarbeit in der vor einigen Jahren geschaffenen Institution des Kindergottesdienstes für 10-14jährige – einmal im Monat mit anschließendem Blockunterricht für die Religionsschüler und Konfirmanden – dankte der Hirte dem Priester bei der Verabschiedung aus dem Kreis der Lehrkräfte am Ende des Gottesdienstes herzlich.

Der Gemeinde, die außer den Kindern mit ihren Lehrkräften und der Begleitung auch die Mitglieder der gastgebenden Gemeinde Bergkamen umfasste, las der Hirte als Grundlage für den Gottesdienst Bibelworte aus dem ersten Brief des Apostels Johannes vor:

"Meine Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit." (Kapitel 3, Vers 18)

Anders als sonst üblich aus dem Kreis der Kinder bildete dann den Chor für den anschließenden Liedvortrag die ganze Gemeinde, die das Lied „Kleine Tropfen Wasser“ (GB 235) erklingen ließ.

Im Verlauf der Predigt erarbeitete der Hirte zusammen mit den Kindern bezugnehmend auf das vorgelesene Bibelwort in einem Frage- und Antwort-Dialog die Kerngedanken des Gottesdienstes:

  1. Die Liebe der Eltern zu den Kindern und umgekehrt ist nicht allein durch Worte sondern auch in Taten spürbar.
  2. Die Liebe der Eltern zu den Kindern  wird z. B. in der Fürsorge (die Bewahrung, leibliches aber auch seelisches Wohl und mehr umfasst) zum Ausdruck gebracht.
  3. Die Kinder andererseits zeigen ihre Liebe zu den Eltern, indem sie sie umarmen, ihnen danken, an sie denken, auf sie hören usw.
  4. Nach dem Gebot Jesu, des Gottessohnes, soll die Liebe über das Vorstehende hinaus auch anderen Menschen entgegen gebracht werden – das ist die Nächstenliebe, die allen gelten soll. Wenn  es auch manchmal nicht so einfach ist, gilt es an den Mitmenschen Liebe zu üben, indem  ihnen Verständnis und Wertschätzung entgegen gebracht und dabei kein Unterschied gemacht wird. Das schafft wohltuende Nähe in Sorgen, Belastungen, Leid – ja in allem, was es im Leben zu bewältigen gilt.
  5. Auch im geistlichen Sinne ist es wesentlich, dass die Liebe Gottes in Wort und Gnade an den Menschen und seine damit verbundenen Taten von den Gläubigen in ihrer Liebe zu Gott auch greifbar wird durch Taten.

Vor der Feier des Heiligen Abendmahles wurde auf vorbereiteten Blättern der Merksatz des Gottesdienstes von den Kindern präsentiert:

"WIR LIEBEN MIT HERZ UND SEELE UND HAND"

Im Anschluss an den Gottesdienst folgten das schon traditionelle "Happy Birthday" für die Geburtstagskinder der letzten Wochen und dann die Blockunterrichte in den jeweiligen Altersgruppen - wegen der hohen Temperaturen - in verkürzter Form.

Text: Jutta Schulz
Bilder: Dieter Witte



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Priester Silber in seiner letzten Mitpredigt


Musikalischer Beitrag


Der Merksatz


Dankesworte und ...


... Verabschiedung


Die Geburtstagskinder